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Colans Erkenntnis: Zwei gute Viertel sind nicht genug

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Treis-Kardens Trainer Emir Colan konnte das Spiel auch nicht so leicht aus den Klamotten schütteln. Zur Erinnerung: Zur Pause führte der TuS mit 51:33, führte die Gäste teilweise vor. Aber dann riss der Faden, am Ende hieß es 77:75 für Mainz. "Klar ist das noch im Kopf. Aber wir dürfen dem nicht zu lange nachtrauern, sonst kommt es noch schlimmer", sagt Colan, "Heidelberg ist ein schwerer Gegner, der zudem noch gegen den Abstieg kämpft." Die Erkenntnis aus der Mainz-Niederlage ist für den Coach einfach: "Zwei Viertel sind nicht genug. Wir müssen von der 1. bis zu 40. Minute unser Spiel durchziehen. Das müssen wir in Heidelberg tun und nicht mehr über Mainz nachdenken."

Dass es hauptsächlich eine Kopfsache war, dessen ist sich Colan sicher. Aber er sagt auch: "Wir haben uns schlecht bewegt. Man hat gemerkt, dass der eine oder andere angeschlagen oder krank war . Aber einige haben auch nicht mehr ihre Leistung gebracht, leichte Würfe gingen daneben – das ist Kopfsache." Die Trainingswoche verlief allerdings manierlich, die Wehwehchen sind soweit auskuriert.

Die Konstellation an der Tabellenspitze ist folgende: Sechs Spieltage vor Schluss hat Konstanz zwei Punkte Vorsprung auf Treis-Karden. Das ist ein Vorteil für das Team vom Bodensee, heißt aber auch: Sollte Treis-Karden alle Partien gewinnen, inklusive des Knallers am 25. März in Konstanz, wäre das Colan-Team Meister. mb

Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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