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Aufstiegsrennen erhält noch mehr Würze

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Fliegt der Ball ins Tor oder fängt ihn der Ingelheimer Keeper mit der Hand noch ab? Timo Kasper (rechts), dem Kreisläufer des HSV Sobernheim, gelangen im Heimspiel gegen den HSC Ingelheim sechs Treffer. Ebenso viele Tore erzielte sein Teamkollege Yannick Nyquist (Mitte) . 
Foto: Klaus Castor
Fliegt der Ball ins Tor oder fängt ihn der Ingelheimer Keeper mit der Hand noch ab? Timo Kasper (rechts), dem Kreisläufer des HSV Sobernheim, gelangen im Heimspiel gegen den HSC Ingelheim sechs Treffer. Ebenso viele Tore erzielte sein Teamkollege Yannick Nyquist (Mitte) .
Foto: Klaus Castor

"Vom Spielverlauf her war es fast eine Dublette des Hinspiels. Mit dem Unterschied, dass wir diesmal nicht verloren haben", resümierte Schmidt, für den der Punktverlust ärgerlich ist. Der HSV behält die gute Ausgangsposition, doch die Konkurrenz ist ihm im Rennen um den Aufstieg noch enger auf die Pelle gerückt.

Über 60 Minuten gesehen mussten die Bad Sobernheimer sogar froh sein, dass sie nicht leer ausgegangen waren. Sie hatten stark begonnen, den Gegner stellenweise vorgeführt und waren zu einfachen Toren gekommen. Doch nach dem 10:4 wurden sie nachlässiger, spielten den Ingelheimern zweimal den Ball in die Arme, sodass der Gegner auf 7:10 herankam. Zwar bauten die Gastgeber ihren Vorsprung durch eine kleine Serie wieder auf sechs Tore aus, doch es mangelte an der Konstanz. "Danach waren wir fast vier Minuten in Überzahl, und die Ingelheimer machen drei Tore. Das geht nicht", bemängelte Schmidt, der aufgrund der Personalsituation selbst aufgelaufen war.

Die Ausfälle von Markus Barwig und Justin Fuchs hatte der HSV anfangs noch gut kompensiert, doch im Spielverlauf machte sich das Fehlen der Leistungsträger bemerkbar. Nach dem Seitenwechsel drückten die Gäste der Partie mehr und mehr ihren Stempel auf und kamen zum 19:19-Ausgleich. "Durch unsere Fehler haben wir die Ingelheimer wieder ins Spiel kommen lassen", berichtete der HSV-Coach. Das junge HSC-Team übernahm schließlich die Führung. Die Bad Sobernheimer glichen mehrmals aus, doch als die Gäste mit drei Toren im Plus waren (30:27), schwand die Zuversicht. "Da waren noch sieben Minuten zu spielen, und ich hatte das Gefühl, das wird nichts mehr", gab Schmidt zu. Dank einer Energieleistung ergatterte sich sein Team doch noch einen Punkt, hatte 30 Sekunden vor Schluss sogar die Chance zum Sieg. Doch der finale Wurf verfehlte sein Ziel.

Viel Zeit zum Durchatmen hat der HSV nicht. Am Samstag steht das wichtige Duell gegen die HSG Rhein-Nahe Bingen II an. Danach geht es gegen die beiden Spitzenteams. "Wir denken von Spiel zu Spiel und müssen uns jetzt auf jede Partie voll konzentrieren", forderte Markus Schmidt. tip

HSV Sobernheim: D. Schmidt/Robbins – Brehmer (7), Nyquist (6), Kasper (6), Lang (6/3), Fleck (3), M. Schmidt (2), Kistner (1), Salis (1), Westermann, Bambach.

Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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