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Rosengarten hat personell einiges zu bieten

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Die Zuspiele wie hier von Svenja Huber (hinten) auf Marina Kils (vorn rechts) müssen ankommen, wenn der TuS Weibern seine makellose Bilanz weiter verbessern möchte. Das Heimspiel gegen Rosengarten dürfte dem Tabellenführer einiges abverlangen.
Foto: Andreas Walz
Die Zuspiele wie hier von Svenja Huber (hinten) auf Marina Kils (vorn rechts) müssen ankommen, wenn der TuS Weibern seine makellose Bilanz weiter verbessern möchte. Das Heimspiel gegen Rosengarten dürfte dem Tabellenführer einiges abverlangen.
Foto: Andreas Walz

"Gegen Dortmund haben wir mit Bravour unsere bis dahin nominell schwerste Auswärtsaufgabe gelöst. Nun müssen wir das Gleiche mit dem bislang schwersten Heimgegner tun", fordert TuS-Trainerin Ildikó Barna. In der Mannschaft aus Niedersachsen (Kreis Harburg) steht eine Reihe von Spielerinnen, die den Handballkennern gut bekannt sind. So beispielsweise Ex-Nationaltorhüterin Turid Arndt, die während ihres dreijährigen Aufenthaltes bei der DJK/MJC Trier sogar per Doppelspielrecht eine Halbsaison in Weibern aushalf und zumindest Simone Salz und Jessica Oster als ehemalige Mitspielerinnen bestens kennt.

Wobei unklar ist, ob sie neben Salz auch auf Oster trifft, denn die Weiberner Abwehrchefin laboriert noch an den Folgen eines Nasenbeinbruches. "Ich hoffe, dass ihr der Arzt kurzfristig grünes Licht gibt, denn gegen den außerordentlich stark besetzten SGH-Rückraum stünde uns Jessicas Mitwirken gut zu Gesicht", sagt Barna.

Rosengarten ist im Rückraum auf allen Positionen doppelt gut besetzt. Natascha Kotenko, Julia Harms und Sandra Heinzelmann bilden zumeist die erste Garde, hinter der mit Pia Hildebrand, Sanne Hoekstra und Kaja Schmäschke drei Neuzugänge mit Erfahrungen aus der Bundesliga sowie der niederländischen und der dänischen Eliteliga auf dem Sprung stehen. "Das ist schon eine Hausnummer. Hinzu kommt das wohl beste Torhüterinnengespann der Liga mit Arndt und der Polin Anna Szymanska", meint Barna.

Bei allem Lob für den Kontrahenten glaubt sie allerdings nicht daran, dass ihre Mannschaft vor Ehrfurcht erstarren wird. Vielmehr sollen die Eifelerinnen, bei denen nur Mirela Negrutiu-Chirila definitiv ausfällt, ihre Heimstärke untermauern und die Heimserie ausbauen. Wobei sie der SGH Rosengarten, der zuletzt immerhin auch 8:0 Punkte verbuchte, den psychologischen Druck zuschanzt. "Wir wollen oben bleiben, die SGH muss dies als Erstligaabsteiger. Nach dem Fehlstart mit 1:5 Punkten ist Rosengarten sicher die Mannschaft der Stunde, aber eine weitere Niederlage wäre für sie ein herber Rückschlag."

Von unserem Mitarbeiter

Harry Traubenkraut

Regionalsport Mitte - Klasse 7 - Handball
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