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    Gerd May und TuS Weibern trennen sich

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    Beim TuS stehen einige Veränderungen an. So wird Trainer Gerd May nach dieser Saison seine Tätigkeit in Weibern beenden. Eine Personalie, mit der sowohl Weiberns derzeitiger Übungsleiter als auch der Verein selbst äußerst unaufgeregt umgehen. May dazu: "Der Verein hat mir mitgeteilt, dass er nach vier Jahren nun den Vertrag nicht mehr verlängert. Für mich ist das absolut in Ordnung, und ich möchte gemeinsam mit meiner Mannschaft bis zum Saisonende noch so erfolgreich wie möglich sein."

    May, der sich in seinem Heimatverein Grün-Weiß Mendig im Vorstand engagiert, um den TuS-Rivalen wieder in erfolgreichere Zeiten zu führen, will sich als Trainer vorerst eine Auszeit nehmen, um für diese Vorstandsarbeit ausreichend Zeit zu haben.

    Weiberns Vorsitzender Michael Dahm würdigt unterdessen die erfolgreiche Arbeit Mays: "Wir haben ihm sehr viel zu verdanken. Einmal Rheinlandmeister, einmal Vizemeister – diese Fakten sprechen für sich selbst. Aber nach vier Jahren waren wir im Vorstand einfach auch der Meinung, dass neue Impulse und ein frischer Wind nicht schaden können."

    Frischer Wind wird dabei – teils unfreiwillig – auch in den Kader des TuS kommen. Die einstigen Nachwuchstalente Weiberns, die dann auszogen, um bei höherklassigen Vereinen ihre handballerische Weiterentwicklung zu betreiben, sind nach der Rückkehr zum TuS mittlerweile um die 30 Jahre alt. Jetzt will der ehemalige Bundesligaspieler Thomas Schlich seine Karriere beenden, um mehr Zeit für Beruf und Familie zu haben. Gleiches gilt wahrscheinlich auch für Torhüter Tobias Arenz. Ob Michael Nürenberg und Torsten Hühmann nach einigen Verletzungen in der Saisonvorbereitung im Sommer noch mal angreifen, bleibt abzuwarten. Kai Schäfer wird angesichts seines Potenzials immer wieder in anderen Vereinen als Wunschverstärkung gehandelt.

    Viel wird deshalb wohl auch davon abhängen, wer neuer Trainer in Weibern wird. Beim TuS war der Wunschkandidat auch bereits ausgemacht, hat mittlerweile aber abgesagt. Dahm: "Für uns war Thomas Heiden die 1a-Lösung. Er hat sich aber entschieden, in Andernach zu bleiben. Nun basteln wir halt an einer 1b- oder 1c-Lösung. Wer das sein wird, kann ich derzeit beim besten Willen noch nicht sagen." htr

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