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    KOPIE_ID_349760/Die zweimaligen Weltmeister wollen's noch mal wissen

    Die Weltmeister von 2006 und 2007 melden sich zurück: Thomas Abel und Christian Heß (RV Hechtsheim) treten am Samstag im Deutschlandpokal und im neuen Jahr in der Zweiten Bundeslig an.

    Wieder da: In der Vorrunde des Deutschlandpokals geben Thomas Abel (l.) und Christian Heß am Samstag ihr Comeback als Radball-Duo. Von Januar an treten die zweimaligen Weltmeister als zweites Hechtsheimer Team neben Moritz Rauch/Janis Stenner in der Zweiten Liga an.
    Wieder da: In der Vorrunde des Deutschlandpokals geben Thomas Abel (l.) und Christian Heß am Samstag ihr Comeback als Radball-Duo. Von Januar an treten die zweimaligen Weltmeister als zweites Hechtsheimer Team neben Moritz Rauch/Janis Stenner in der Zweiten Liga an.
    Foto: Eva Willwacher

    Hechtsheim - In einen besonderen Genuss werden die Freunde des Radballsports kommen, die sich am Samstag in Worfelden die Vorrundenspiele um den Deutschlandpokal anschauen. Unter den sechs teilnehmenden Mannschaften befindet sich das erfolgreichste deutsche Radball-Duo der Gegenwart: Thomas Abel und Christian Heß vom RV Hechtsheim.

    Die Weltmeister der Jahre 2006 und 2007 hatten ihre Karriere eigentlich schon vor drei Jahren mit WM-Silber beendet und beim Mainzer Stadtteilverein Platz gemacht für die jungen Moritz Rauch und Janis Stenner. "Jetzt wollen sie sich noch mal beweisen", sagt RVH-Geschäftsführer Dieter Schröder. "Beim Deutschlandpokal geben sie ihr Comeback, und von Januar an starten sie auch in der Zweiten Bundesliga."

    Die Grundlage für diese überraschende Entwicklung wurde schon Mitte Juni gelegt. Im Team mit Andreas Gebhard sicherte sich Thomas Abel den Oberligatitel und damit dem RVH II den Aufstieg in die Zweite Liga. Dort wird er wieder mit seinem langjährigen Partner Christian Heß antreten - "die beiden wollen dazu beitragen, dass der Verein wieder einen Ertsligaplatz erreicht", sagt Schröder.

    Dieses Ziel hatten zuletzt Rauch/Stenner verpasst; nach einer starken Zweitligasaison waren die 22-Jährigen im November im Rahmen der Deutschen Hallenradmeisterschaften als klare Anwärter auf einen der drei Aufstiegsränge in die entscheidende Runde gegangen, dort aber sang-, klang- und sieglos gescheitert. "Da hat man gesehen, dass sie eben doch noch sehr jung sind und noch nicht über so viel Erfahrung verfügen." Im Unterschied zu Abel/Heß, "die trotz ihrer 35 Jahre nicht die Ältesten in der Zweiten Liga sind".

    Künftig wir der RV Hechtsheim also mit zwei Mannschaften in der Zweiten Liga vertreten sein - in der Hoffnung, dass ein Duo den Sprung nach oben schafft. Eines sei allerdings schon heute klar, sagt Dieter Schröder: "Thomas und Christian werden selbst nicht mehr in der Ersten Liga spielen. Diesen Zeitaufwand können sie aus beruflichen und privaten Gründen nicht mehr betreiben." In diesem Fall jedoch könnte der Klub dann seine Nachwuchskräfte aufrücken lassen.

    Peter H. Eisenhuth

    Regionalsport Mainz
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