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    Basketball

    Messlatte liegt nach starker Leistung hoch

    ASC-Frauen empfangen den Topfavoriten der Zweiten Liga, Grüner Stern Keltern, zum Test.

    Manchmal, wie im Spiel seiner Zweitligabasketballerinnen gegen das JBBL-Team, staunt auch Trainer Alexander Schoch. Allerdings will er solche engagierten Leistungen jetzt öfter sehen.  Foto: Archiv/Bellaire
    Manchmal, wie im Spiel seiner Zweitligabasketballerinnen gegen das JBBL-Team, staunt auch Trainer Alexander Schoch. Allerdings will er solche engagierten Leistungen jetzt öfter sehen.
    Foto: Archiv/Bellaire

    Mainz - Kann sein, dass die Zweitliga-Basketballerinnen des ASC Mainz sich mit dieser Leistung keinen Gefallen getan haben. Bei der 3-Punkte-Niederlage in einem Testspiel gegen die männliche U16 der SG RheinHessen, die sich erneut für die Jugend-Basketball-Bundesliga qualifiziert hat, zeigten sie "eines der athletischsten, schnellsten und coolsten Basketballspiele von Frauen, die ich je gesehen habe", schwärmte Trainer Alexander Schoch.

    Das Problem, das seine Spielerinnen sich damit womöglich geschaffen haben: "Diese Leistung ist der Maßstab für die nächsten Wochen und Monate", sagt Schoch. "Daran werden sie gemessen." Auch am Sonntag im Test gegen den Zweitligarivalen Grüner Stern Keltern (Beginn: 14 Uhr).

    Alternativloser Aufstiegsfavorit 

    Es ist in der Vorbereitung auf die in zwei Wochen beginnende Saison bereits die zweite Auseinandersetzung mit jenem Ligakonkurrenten, den Schoch als Topfavoriten auf die Meisterschaft ausgemacht hat. "Wenn ich mir das finanzielle Budget von Keltern anschaue, gibt es keine Alternativen, was den Aufstieg in die Erste Liga angeht", sagt der Mainzer Coach.

    Dass seine Mannschaft vor einer Woche den ersten Test in Keltern mit zwölf Punkten Differenz verlor, habe allerdings nicht viel zu sagen. Die hohe Quote individueller Fehler, die seinem Team unterlaufen sei, habe wohl auch mit den hohen Trainingsbelastungen und dem am Abend zuvor ausgetragenen Spiel gegen das JBBL-Team zu tun gehabt. "Von diesem Glanz war in Keltern nichts zu sehen", räumt Schoch ein. "Diesmal wollen wir nach weiteren sechs Tagen Training auf technisch und taktisch hohem Niveau agieren."

    Willkommene Abwechslung

    Mit dem, was seine Spielerinnen bislang im Training leisten, ist der Coach zufrieden. Das einzige, was offenbar nicht nur ihn stört, ist das lange Warten auf den Saisonbeginn. "Wir sind jetzt seit vier Wochen in der Vorbereitung, wir sehen uns fast täglich, und es ist ja nicht so, dass du in jeder Trainingseinheit lauter neue Elemente einbauen könntest", sagt Schoch. Insofern seien bei allen Beteiligten gewisse Ermüdungserscheinungen festzustellen; deswegen dienten die Testspiele nicht nur als Standortbestimmung, sondern auch als willkommene Abwechslung. Erst recht, wenn es, wie in der Auseinandersetzung mit dem JBBL-Team geschehen, zum direkten Duell unter den Körben zwischen Mutter (Gabi Jandová) und Sohn (Tomas) kommt. Oder wenn, wie es am Sonntag der Fall sein wird, der Topfavorit der Zweiten Liga Süd ins Theresianum kommt.

    Gegen die U16 hätten seine Frauen gezeigt, "dass sie rennen und verteidigen können", hebt Schoch hervor. "Damit haben sie sich auch den Respekt der Jungs erarbeitet. Ich hoffe, dass sie nicht nur im Geschlechterkampf besonders engagiert zu Werke gehen..."

    Peter H. Eisenhuth

    Sport Mainz
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