Weinbauverband empfiehlt Winzern Anbauverträge

Die gegenüber den Vorjahren deutlich höheren Erträge stellen insbesondere die Trauben- und Fassweinerzeuger vor besondere Herausforderungen, so der Tenor bei einem Gespräch von Nahe-Weinbaupräsident Thomas Höfer und Vizepräsident Hans-Willi Knodel mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. „Winzer mit Anbauverträgen sind gut aufgestellt, da die Abnahme ihrer Trauben und Moste gesichert ist“, betonte Höfer.

„Winzer ohne Verträge hingegen sind den freien Marktverhältnissen ausgeliefert.“ Er verweist darauf, dass der Verband und das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Bad Kreuznach in der Vergangenheit immer wieder für den Vertragsweinbau sowie für die Mitgliedschaft in einer Winzergenossenschaft als alternatives Vermarktungsmodell geworben haben.