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    Montabaur

    Vermarktung der Montabaurer Kaserne läuft wie geschmiert

    Obwohl noch gar kein Baurecht für das ehemalige Kasernengelände in Montabaur besteht, läuft die Vermarktung des Areals bereits wie geschmiert. Das jedenfalls berichtet die Investorengruppe Quartiers-Manufaktur aus Trier.

    Von unserem Redakteur Thorsten Ferdinand

    Die Projektentwickler würden am liebsten sofort mit dem Verkauf von Hallen und Grundstücken beginnen. „Sobald wir Baurecht haben, werden die Bagger anrollen", sagte Martin Koch bei einer Einwohnerversammlung in der Montabaurer Stadthalle. Für die gewerbliche Nutzung der ehemaligen Fahrzeughallen in Richtung Niederelbert gebe es schon jetzt genügend Interessenten, sodass dieser erste Teil des Kasernengeländes wohl ab September genutzt werden kann. Wohnraum in Lofts und umgebauten Kasernengebäuden wird nach aktuellem Planungsstand voraussichtlich ab dem nächsten Frühjahr geschaffen.

    Einen Rundgang der Montabaurer CDU mit Investor Jan Eitel auf dem Kasernengelände nutzten kürzlich mehr als 200 Menschen, um sich selbst ein Bild von dem geplanten Stadtteil zu machen. Die Führung war Teil einer Informationsreihe der Stadtbürgermeisterkandidatin Gabi Wieland. Vom Zuspruch der Bürger waren selbst die Organisatoren überrascht. „Ich muss ehrlich zugeben, dass wir Montabaur unterschätzt haben", sagte Jan Eitel. Die Vermarktung der Flächen sei bislang geradezu ein Selbstläufer. Selbst für die eher großstädtisch anmutenden Wohnformen in umgebauten Hallen (Loftwohnungen) gebe es zahlreiche Anfragen. „Das hätten wir so selbst nicht erwartet", ergänzte der Investor. Die Zusammenarbeit mit dem Stadtrat und der Verwaltung in Montabaur sei sehr professionell, freute sich der Trierer.

    Das Prunkstück des „Quartiers Süd", so der neue Name der ehemaligen Kaserne, sei die über Jahrzehnte gewachsene Natur. In klassischen Neubaugebieten gebe es so etwas nicht. Wer auf dem früheren Militärgelände baue, könne von Anfang an im Grünen wohnen. Die Investoren wollen diesen Vorteil nutzen und zum Beispiel auch die großzügigen Innenhöfe zwischen den Gebäuden erhalten. Bei einer Nachverdichtung gehe womöglich der Charme des Geländes verloren, erklärte Eitel. Das gelte es unbedingt zu vermeiden. Für die Hallen in Richtung Niederelbert wurden übrigens bereits Mieter gefunden. Unter anderem wird dort ein Hersteller von Bio-Produkten einziehen. Mehrere Handwerksbetriebe haben ebenfalls schon zugesagt. Da es sich um ein eingeschränktes Gewerbegebiet handeln wird, darf allerdings nur tagsüber gearbeitet werden, betonte Eitel. Für die Hallen soll eine zweite Zufahrt von der Koblenzer Straße gebaut werden.

    Nicht zuletzt hoffen die Investoren auf die Genehmigung für einen Supermarkt, damit sich die Bewohner des neuen Stadtteils in fußläufiger Entfernung mit Lebensmitteln versorgen können. Am Samstag, 24. Mai, ist ein Tag der offenen Tür auf dem Areal geplant.

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