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    Westerburg

    Sanierung beendet: Neu gestalteten Friedhof "Hub" in Westerburg einsegnen

    Die feierliche Einsegnung des sanierten Stadtfriedhofs „Hub“ auf dem Hubenberg in Westerburg findet am Samstag, 14. Oktober, um 14 Uhr statt. Stadtbürgermeister Ralf Seekatz lädt dazu alle Bürger ein. Die Einsegnung nehmen Pfarrerin Anja Steinke für die Evangelische Kirchengemeinde und Pfarrer Ralf Hufsky für die Katholische Kirchengemeinde vor. Für den musikalischen Rahmen sorgt ein Ensemble der Stadtkapelle Westerburg.

    Die Westerburger sind zur Einsegnung des sanierten Stadtfriedhofs herzlich eingeladen.
    Die Westerburger sind zur Einsegnung des sanierten Stadtfriedhofs herzlich eingeladen.
    Foto: Ulrike Preis

    In den vergangenen Jahren hat die Stadt Westerburg ihren Friedhof umfangreich saniert. Hierfür wurden rund 400 000 Euro verausgabt. „Aus dem Investitionsstock des Landes gab es Zuweisungen in Höhe von 100 000 Euro“, informiert Seekatz. „So haben wir unseren Friedhof systematisch aufgewertet.“ Die Friedhofsanlage sei eine Visitenkarte der Stadt, und daher sei es wichtig, dass sich diese in einem vorzeigbaren Zustand befindet. Die Baumaßnahmen seien erforderlich gewesen, weil die bestehenden bituminösen Wege in einem schlechten Zustand waren. Sie wurden mit Betonsteinpflaster erneuert. „Die Wasserleitungen waren marode und die Zapfstellen teilweise defekt“, zählt Seekatz weiter auf.

    Auf positive Resonanz in der Bevölkerung stieß auch, dass die Wasserentnahmestellen jetzt zentraler platziert sind. Die alten Grünabfall- und Müllsammelbehälter wurden abgerissen und durch moderne Behältnisse ersetzt. Handlungsbedarf war auch an der Treppenanlage zur Friedhofshalle, die inzwischen neu angelegt wurde. Eine weitere Maßnahme war die Neugestaltung des Vorplatzes der Friedhofshalle. Weitere Sitzbänke wurden aufgestellt und die Anlage modern und ansprechend gestaltet. Im Zuge von weiteren Pflasterarbeiten der Wege wurden junge Birken gepflanzt.

    Die Sanierung, die in mehrere Bauabschnitte aufgeteilt war, begann im Jahre 2013 mit der Erneuerung der ersten Wege und einem Großteil des Wasserleitungsnetzes. 2014 wurden weitere Wege ausgebaut. In den nächsten Jahren sollen nach und nach die kleinen Zwischenwege ausgebaut werden. 60 000 Euro flossen in den großen, neuen Parkplatz. Dabei ging die Stadt eine Kooperation mit dem Verein der Freunde und Förderer der Liebfrauenkirche Westerburg ein, der sich mit 20 000 Euro an dem Projekt beteiligte. Der Platz wird sowohl von Friedhofsbesuchern als auch bei Veranstaltungen in der Liebfrauenkirche genutzt. Da für den Unterbau Material aus den Abbrucharbeiten der Gebäude in der ehemaligen Wäller Kaserne verwendet werden konnte, kam es zu erheblichen Einsparungen. Zu diesem neuen Parkplatz hin wurde auch ein neues Eingangstor gefertigt.

    Auf dem Westerburger Friedhof sind seit einiger Zeit auch sogenannte Raseneinzel- und Rasendoppelgräber möglich. Sehr gut angenommen wird laut Seekatz auch der im Jahre 2013 angelegte Ruhewald, auf dem eine naturnahe Urnenbestattung unter Bäumen möglich ist. Das rund einen halben Hektar große Areal befindet sich unmittelbar am Friedhof und gehört zum städtischen Wald.

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