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Hundsangen

Pfarrer Asi möchte den Menschen in seinem Heimatland Pakistan helfen

Pfarrer Emmanuel Asi macht bereits seit einigen Jahren die Urlaubsvertretung für die Priester des pastoralen Raums Nentershausen/Hundsangen. Im Gespräch berichtet er von seiner Arbeit in Pakistan, der Situation der Christen in dem muslimischen Land und die verheerende Flut, die dort zurzeit wütet.

Der Gottesdienst auf dem Ölberg bei Hundsangen feierte Pfarrer Asi erstmals 2009 zur Einweihung des neuen Kreuzes.
Der Gottesdienst auf dem Ölberg bei Hundsangen feierte Pfarrer Asi erstmals 2009 zur Einweihung des neuen Kreuzes.

Hundsangen – Pfarrer Emmanuel Asi macht bereits seit einigen Jahren die Urlaubsvertretung für die Priester des pastoralen Raums Nentershausen/Hundsangen. Im Gespräch berichtet er von seiner Arbeit in Pakistan, der Situation der Christen in dem muslimischen Land und die verheerende Flut, die dort zurzeit wütet.

Für fünf Wochen kümmert sich Pfarrer Emmanuel Asi in diesem Jahr um den pastoralen Raum Nentershausen/Hundsangen. Seinen Aufenthalt in Deutschland nutzt der 61-Jährige auch dazu, um Kontakte zu knüpfen und Unterstützung für seine Projekte in seinem Heimatland Pakistan zu erhalten.


Der Pfarrer engagiert sich für die Alphabetisierung der Kinder, um ihnen durch Bildung Wege aus der Armut zu zeigen. „In Pakistan müssen die Eltern für alles bezahlen – Bücher, Hefte, Schuluniform usw. Wir wollen die Leute unterstützen, damit die Kinder – besonders die Mädchen – zur Schule gehen können“, erzählt der Priester. In den staatlichen Schulen werden Christen diskriminiert, darum möchte Pfarrer Asi, dass die Mädchen und Jungen nach der fünften Klasse auf ein Internat gehen. Für nur 12 Euro pro Monat kann den Kindern der Schulbesuch ermöglicht werden. „Ich selbst stamme aus einem entlegenen Dorf und kam durch einen Missionspfarrer auf ein Internat. Nur so erhielt ich Bildung. Heute kann ich etwas zurückgeben“, berichtet Asi. Der Theologe ist daher ständig auf der Suche nach Paten oder Spendern.


Durch die aktuelle Flutkatastrophe in Pakistan hat sich die Lage für die Menschen – aber besonders für die Kinder – noch weiter verschärft. Denn die Kinder haben auch ihre Schulsachen verloren.

Mehr dazu lesen Sie in der Dienstagausgabe der Westerwälder Zeitung.

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