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    Westerburg

    Liebfrauenkirche: Neue Fenster im Südschiff

    Die Liebfrauenkirche in Westerburg bekommt im Südschiff neue Kirchenfenster. Diese waren bei einem Bombenangriff 1945 zerstört worden.

    Fertig eingebaut ist bereits das Fenster, das den dritten Schmerz Mariens darstellt: das Verlieren des zwölfjährigen Jesus im Tempel in Jerusalem und die drei Tage dauernde Suche nach ihm (Lukasevangelium 2, 42-48). Bis zur Einweihung am 18. September sollen alle Fenster eingebaut sein.
    Fertig eingebaut ist bereits das Fenster, das den dritten Schmerz Mariens darstellt: das Verlieren des zwölfjährigen Jesus im Tempel in Jerusalem und die drei Tage dauernde Suche nach ihm (Lukasevangelium 2, 42-48). Bis zur Einweihung am 18. September sollen alle Fenster eingebaut sein.
    Foto: Röder-Moldenhauer

    Es waren genau die Darstellungen von fünf Schmerzen der Mutter Gottes, die mit dem Wiederaufbau 1898 als inhaltliche Ergänzung zu dem alten Wallfahrtsbild der „Schmerzhaften Mutter Gottes“ hergestellt worden waren. Vom Bombenangriff verschont blieben die beiden Fenster auf der Nordseite. Sie zeigen Szenen der Kreuzabnahme (sechster Schmerz) und der Grablegung (siebter Schmerz).

    Die Langhausfenster auf der Südseite werden nun von der Kirchenfensterwerkstatt Ginsberg aus Trier unter Leitung des Kunstsachverständigen Prof. Ivo Rauch aus Koblenz rekonstruiert. Damit wird der vergleichsweise ursprüngliche bildliche Zustand in der Liebfrauenkirche wiederhergestellt. Gleichzeitig wird auch bei zwei Chorfenstern die alte bildliche Aposteldarstellung wieder eingebaut, nachdem diese Fensterbilder aus dem damaligen „Scherbensalat“ wieder zusammengesetzt werden konnten.

    Bereits in der Vergangenheit konnten drei Chorfenster auf Spendenbasis wiederhergestellt werden. Gerhard Krempel, Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer der Liebfrauenkirche, bestätigt, dass auch die erheblichen Kosten für das jetzige Fensterobjekt durch vielfache Spenden gesichert sind. Investiert werden mehr als 100 000 Euro. Auch die Nassauische Sparkasse, die Sparkasse Westerwald-Sieg und die Westerwald Bank unterstützen diesen kulturellen Vorgang. Am Sonntag, 18. September, also am „Fest der sieben Schmerzen Mariä“, soll die feierliche Einweihung stattfinden.

    Vorsitzender Gerhard Krempel betont, dass der Verein der Freunde und Förderer der Liebfrauenkirche seit seiner Gründung 1998 in hohem Maß zur Erhaltung und Gestaltung der geistlichen und kulturellen Westerwälder Begegnungsstätte Liebfrauenkirche beigetragen habe. Der Vorstand würdigt dabei die großen Verdienste des kürzlich verstorbenen Gründungsmitgliedes Rudi Schäfer. Die weiteren Gründungsmitglieder Joachim Stransky und Gisela Schäfer, die nach 18 Jahren aus dem Vorstand ausgeschieden sind, wurden nun von der Mitgliederversammlung für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz zu neuen Ehrenmitgliedern berufen.

    Der Förderverein setzt auch in diesem Jahr mit mehreren Konzerten die kulturelle Gestaltung des kirchlichen Mittelpunkts fort und verbessert das Außenbild im Umfeld der Kirche. Gerhard Krempel hofft, dass Pfarrer Ralf Hufsky noch in diesem Jahr das wiederhergestellte alte Pfarrhaus an der Kirche beziehen kann und dann auch die räumliche Verbindung der Pfarrer von Liebfrauen gesichert ist.

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