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    RothenbachBenefizspiel zum Gedenken an Germanwings-Opfer: 1100 Zuschauer in Rothenbach

    Herzblut floss bei der Vorbereitung des Benefizspiels, das am Samstag in Gedenken an Sebastian Stahl und Christopher Höfer, die beide am 24. März 2015 Opfer der Germanwings-Katastrophe wurden, auf dem Rasenplatz von Rothenbach ausgetragen wurde. Rund 1100 Zuschauer – darunter auch viele Kinder – strömten herbei, um die U 19-Mannschaften von Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund zugunsten der Sebastian-Stahl-Stiftung kicken zu sehen. „Es freut mich, dass so viele gekommen sind. Das ist eine besondere Form des Gedenkens“, sagte Vater Andreas Stahl. „Das Spiel heute ist auch für uns sportlich interessant. Die Jungs müssen auch sehen, dass es noch mehr Dinge als Fußball in der Welt gibt“, erklärte der Trainer der Frankfurter U 19, Alexander Schur. „Vor diesem Hintergrund sind wir gerne dabei und haben uns sofort bereit erklärt mitzumachen“, bekräftigte Benjamin Hoffmann für die Dortmunder U 19-Mannschaft, die mit Luca Kilian in der zweiten Halbzeit sogar einen Kapitän auf den Rasen brachte, dessen Wurzeln im Westerwald sind: Sein Opa Amand Theis, stammt aus Hellenhahn-Schellenberg.

    Ein Riesenkompliment der Profis galt der perfekten Organisation. Dafür hatte sich Joshua Ickenroth gemeinsam mit der SG Rothenbach-Langenhahn starkgemacht. Noch in der Nacht vor dem Spiel wurde Hand in dem Sportlerheim angelegt: In Vorbereitung auf das Benefizspiel sanierten sie nicht nur ihren Rasenplatz, sondern auch das Sportlerheim, bauten neue Duschen ein, legten neue Fliesen. „Der Jung hat es wirklich drauf“, zollte Vereinsvorsitzender Albert Sessar dem tollen Engagement von Ickenroth und allen, die fleißig mithalfen, seinen Respekt. „Grönemeyer hat einmal gesungen: ,Niemals geht man so für ganz.' Und das gilt auch für unsere beiden Freunde, die immer in unserer Mitte sein werden“, meinte er.

    Sein Dank galt aber ebenso allen Sponsoren und den Profimannschaften, die sich nach 90 Minuten mit 1:0 für die Frankfurter trennten. „Das ist ein sehr schöner, gelungener Weg, an die beiden Jungen zu erinnern“, betonte Ortsbürgermeister Holger Bäcker. Zumal mit den Einnahmen noch etwas Gutes bewirkt werde. „Hier wird in einem positiven Kontext daran erinnert, dass die beiden hier gespielt haben und hier Spaß hatten“, meinten auch Freunde von Sebastian und Christopher, die zu dem Spiel mit gemischten Gefühlen angereist waren. Tränen standen so manchem im Gesicht, als dann die Band „Max is alright“ in der Pause und im Anschluss an das Spiel ihren Song „Three Hearts“ spielten. „Wir freuen uns, Teil hier zu sein“, betonte Sänger Paul Morton. „Der Song ist uns ans Herz gewachsen, bringt Freud und Leid zusammen. Ich mache immer die Augen zu und fühle mich dann mit den Dreien verbunden“, bekannte er.

    Im Namen der Band überreichte Michel Becker Blumen und ein Fässchen an Joshua. Auch nach Spielschluss war die Band zu hören und leitete so zu einer schönen Sommerparty über, in die das Benefizspiel mündete, und bei der viele Erinnerungen an Sebastian und Christopher lebendig wurden.

    Von unserer Reporterin Angela Baumeier

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