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Neuwied

Seniorenresidenz auf Gelände von alter VHS: Bau liegt mehr als gut im Zeitplan

Ulf Steffenfauseweh

Es gibt in Deutschland tatsächlich noch Bauvorhaben, die schneller fertig werden, als geplant. So jedenfalls ist in Neuwied der Stand beim Neubau der Bellini-Seniorenresidenz auf dem Gelände der alten VHS. „Wir liegen sehr gut im Zeitplan“, freut sich Projektsteuerer Sascha Bräuer. Konkret heißt das: Als Eröffnungstermin peilen er und seine Mitstreiter jetzt nicht mehr wie anfangs das Frühjahr 2019 an, sondern den Herbst 2018.

„Die Bearbeitung des Bauantrages und die Abstimmung mit der Neuwieder Verwaltung insgesamt haben wirklich sehr gut geklappt“, nannte er sich bei der gestrigen Grundsteinlegung im Gespräch mit der RZ einen wichtigen Grund für den flotten Verlauf. Der symbolische Akt kam angesichts bereits hochgezogener Wände reichlich spät. Aber man hatte den neuen Oberbürgermeister einladen wollen und deshalb erst nach dessen Ernennung einen Termin vereinbaren können.

„Für die Stadt ist es ein erfreulicher Neustart“, fand OB Jan Einig. „Die alte VHS war lange nicht mehr im Betrieb, das Gebäude zu einer Brache geworden. Das haben viele Menschen noch vor Augen. Von daher haben Sie einen Schandfleck entfernt“, sagte er in Richtung von Harald Halfen, der in das Projekt rund 14 Millionen Euro investiert. Er war eingestiegen, nachdem das Vorhaben zunächst gestockt hatte und in eine Art Dornröschenschlaf gefallen war. „Dafür entsteht etwas wirklich Gutes, etwas im Hinblich auf den demografischen Wandel zukunftsträchtiges“, ergänzte Einig zufrieden.

„Wir werden mit dem Objekt neue Maßstäbe setzen im vorstationären Bereich“, war Andreas Bochem sogar sicher. Der Geschäftsführer der Bellini Seniorenresidenzen GmbH, die den Neubau betreiben wird, bezeichnete den Standort als ausgezeichnet. „Die Mikrolage ist genial“, fand er und verwies auf das benachbarte Krankenhaus, die direkte Busanbindung und die fußläufig erreichbaren Nahversorger.

Zwei vierstöckige Komplexe mit Platz für rund 120 Menschen sollen auf dem Gelände entstehen. In dem sind 77 Einbett-Zimmer mit eigenem, rollstuhlgerechtem Bad als vollstationäre Pflegeeinrichtungen vorgesehen, in dem anderen Bock 29 seniorengerechte Wohnungen mit einer Größe zwischen 45 und 76 Quadratmetern.

Wichtig ist Bochem dabei auch, dass die Seniorenresidenz über eine eigen „Produktionsküche“ verfügen wird. Ein auch öffentlich zugängliches Restaurant soll den Bewohnen Kontaktmöglichkeiten bieten. Für Pflege, Hauswirtschaft, Verwaltung, Technik und Küche werden noch 45 bis 50 neue Mitarbeiter gesucht.

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