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Rengsdorf-Waldbreitbach

Endgültiges Ja für ein neues Schwimmbad: VG-Rat stimmt für Neubau

Angela Göbler

Neubau statt Sanierung: Hausen bekommt ein neues Schwimmbad. Diesen Grundsatzbeschluss hat der Verbandsgemeinderat Rengsdorf-Waldbreitbach einstimmig in seiner jüngsten Sitzung gefällt. Die Ratsmitglieder waren sich einig, dass weitere Investitionen in das marode und defizitäre Wiedtalbad keinen Sinn machen. Auf einen Ort, an dem vor allem die Kinder der Region Schwimmen lernen, will man auch nicht verzichten.

Foto: Andreas Pacek

Schon im April war der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss der fusionierten Verbandsgemeinde im Wiedtalbad unterwegs und hat sich den Status Quo an Ort und Stelle angesehen. „Wir konnten uns dabei einen guten Überblick verschaffen und uns davon überzeugen, wie notwendig es ist, dass etwas getan werden muss“, berichtete Bürgermeister Hans-Werner Breithausen von der Besichtigung. Dass in dem Bad einiges im Argen liegt, war für den Rat nicht neu: Schon ein 2011 entstandenes Gutachten belegt, dass die Sanierung des Gebäudes und die Modernisierung der Technik nur mit „unverhältnismäßig hohem Aufwand durchgeführt werden kann“.

„Es macht keinen Sinn mehr, hier noch frisches Geld zu investieren“, fand auch Werner Wittlich als Sprecher der CDU-Fraktion und plädierte gleichzeitig für den Neubau: „Wenn wir uns nicht mehr leisten können, dass unsere Kinder und Jugendlichen vernünftig schwimmen lernen, dann können wir den Laden gleich zumachen.“ Jedoch waren sich die Fraktionen einig, „das Augenmerk auf die Funktionalität zu legen“, wie Achim Braasch für die SPD-Fraktion unterstrich. Der Neubau solle vor allem als Schul- und Sportbad dienen und kein „utopisches Spaßbad“ werden.

Bis zur Fertigstellung des neuen Bades soll das alte Wiedtalbad nach Möglichkeit geöffnet bleiben. Holger Klein (FWG) regt an, sich jedoch um eine „Ausfallkonzeption“ Gedanken zu machen. „Das Wiedtalbad ist eine tickende Zeitbombe, wir sollten wissen, was wir machen wollen, wenn in diesem maroden Zustand größere Ausgaben fällig würden, um den Betrieb aufrecht zu erhalten.“ Der VG-Rat will nun einen Arbeitskreis gründen, in dem die Vertreter aller Fraktionen an dem Projekt mitarbeiten sollen. Mit einem Planungsbüro soll so eine Bedarfsplanung entstehen, die auch dem Mainzer Innenministerium vorgestellt werden kann, um möglichst früh Fördermöglichkeiten auszuloten. Erste Planungskosten will die Verbandsgemeinde noch dieses Jahr in ihren Nachtragshaushalt einarbeiten. Wie hoch die ausfallen könnten, ist noch völlig offen.

Von unserer Mitarbeiterin Angela Göbler

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