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    Die Trauer um Kult-Schrottler Günter Ludolf geht weiter

    Der große Ansturm blieb aus. Aber die, die gekommen waren, dürfen sich echte Ludolf-Freunde nennen – nahmen sie doch teilweise mehrere Hundert Kilometer Anfahrt in Kauf. Die Autokennzeichen aus allen Teilen der Republik waren dafür ein deutliches Anzeichen. Rund 200 Menschen hatten sich vor dem Urbacher Friedhof und an Günters Grab versammelt, als am Samstag die Brüder Uwe und Manni, begleitet von Onkel Manfred aus Hamburg, mit rund 45 Minuten Verspätung vorfuhren.

    Urbach/Dernbach - Der große Ansturm blieb aus. Aber die, die gekommen waren, dürfen sich echte Ludolf-Freunde nennen – nahmen sie doch teilweise mehrere Hundert Kilometer Anfahrt in Kauf. Die Autokennzeichen aus allen Teilen der Republik waren dafür ein deutliches Anzeichen.

    Rund 200 Menschen hatten sich vor dem Urbacher Friedhof und an Günters Grab versammelt, als am Samstag die Brüder Uwe und Manni, begleitet von Onkel Manfred aus Hamburg, mit rund 45 Minuten Verspätung vorfuhren, um die Beleidsbekundungen ihrer Fans persönlich entgegen zu nehmen.

    Unter ihnen zum Beispiel der 21-jährige Michael aus Hagenow in Mecklenburg-Vorpommern. Er hatte sich gemeinsam mit zwei Freunden um 3 Uhr morgens auf den Weg in den Westerwald gemacht, um den Ludolfs persönlich die Hand zu schütteln und eine weiße Rose am Grab niederzulegen. Später zeigte er sich ergriffen und fand, dass sich die Reise auf jeden Fall gelohnt hatte. „Sie haben einfach etwas Einzigartiges“, sagte er im Gespräch mit unserer Zeitung.

    Die Ludolfs selber kamen vom Friedhofseingang bis zum Grab nur langsam voran, auch wenn es offensichtlich ein klares Drehbuch der neuen Produktionsfirma gab. Immer wieder kamen Fans auf Uwe und Manni zu, die jede hingereichte Hand schüttelten und ihre Anhänger auch umarmten. „Man kann sie ja gar nicht mehr Fans nennen. Es sind unsere Freunde“, betonte Uwe.

    Ulf Steffenfauseweh

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