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    Idar-Oberstein

    Nahbollenbacher Straße wird frühestens 2015 ausgebaut

    Wer derzeit von der Mühlenstraße nach rechts in die Nahbollenbacher Straße abbiegt, sollte gute Stoßdämpfer haben: Nach der "scheenst Strooß enn der ganzer Stadt" (wie es neulich eine verzückte Anwohnerin ausdrückte) gelangt man auf eine der schlechtesten Durchgangsstraßen Idar-Obersteins. "Aber nicht die schlechteste", betonte Oberbürgermeister Bruno Zimmer bei seinem Besuch in Nahbollenbach.

    Desolater Zustand: die Nahbollenbacher Straße wird nicht vor 2015 ausgebaut.
    Desolater Zustand: die Nahbollenbacher Straße wird nicht vor 2015 ausgebaut.
    Foto: Manfred Greber

    Von unserem Redaktionsleiter Stefan Conradt

    Zimmer stellte sich im mit fast 80 Interessierten voll besetzten Gasthaus Artemis den Fragen der Anwohner. Dass es sich eigentlich um eine SPD-Veranstaltung handelte, bei der sich Stadtratskandidat Jürgen Hiebel erstmals präsentierte, ging fast ein bisschen unter.

    Der desaströse Zustand der Nahbollenbacher Straße war die Ursache für den Andrang: Die Menschen, die dort leben und sich nicht nur über Schlaglöcher, marode Fußwege und tiefe Wasserpfützen, sondern mehr noch über die seit dem Bau der Straße "Im Kaufacker" deutlich gewachsene Verkehrsbelastung ärgern, wollen wissen, wie es weitergeht. Eine Anliegerversammlung wird es aber so schnell nicht geben, unterstrich Zimmer: Der Ausbau der Straße ist nicht vor 2015 geplant, zum einen weil vorher noch Förderanträge gestellt werden müssen, aber auch weil die Maßnahme nicht im bis 2015 laufenden Ausbauprogramm des Kreises enthalten ist.

    Denn ein Teil der Nahbollenbacher Straße - vom Ortsmittelpunkt bis zum Feuerwehrgerätehaus - ist Kreisstraße, der Rest nicht. Das könnte zu Unfrieden führen, zahlt doch der Kreis als Baulastträger für den einen Teil die Kosten der Straßenerneuerung, für den anderen nicht, sodass die Anlieger dort kräftiger zur Kasse gebeten werden. Wie sehr, könne man derzeit noch nicht sagen, erläuterte das Stadtoberhaupt die komplizierten Modalitäten der Beitragsberechnung. Er sei aber der festen Überzeugung, dass die Stadt aufgrund der großen Verkehrsbedeutung der Straße einen hohen Anteil übernehmen werde, Zimmer sprach von 60 (Anlieger) zu 40 Prozent (Stadt), "vielleicht auch 65:35, das entscheidet der Stadtrat".

    Straße, Bürgersteige, Beleuchtung - all das wird erneuert werden. Ebenso Kanal und Wasserleitungen, die die Stadtwerke während der Baumaßnahme neu verlegen werden - und damit den Kostenanteil der Anlieger und der Stadt zusätzlich senken. Auch die Radwegeführung möchte die Stadt in diese Planung einfügen.

    Viele Anwohner beschwerten sich über die Verkehrsbelastung, forderten Beschränkungen von Tonnagen und Geschwindigkeiten, manche auch verkehrsberuhigende Elemente. Andere glauben, dass diese für noch mehr (Anfahr-)Lärm sorgen würden. "Es gibt viele Möglichkeiten", hielt sich Zimmer alle Optionen offen - wohl wissend, dass es stets auch viele Gegenargumente gibt. Zum Beispiel, dass eine 65:35-Einstufung bei den Kosten "sicher nicht haltbar ist, wenn die Straße hinterher verkehrsberuhigt ist". Er übernehme gerne 100 Prozent, wenn damit der Durchgangsverkehr beendet würde, sprach ein Anlieger sicher nicht allen Nachbarn aus der Seele.

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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