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Idar-Oberstein

50 Gruppen marschieren am Rosenmontag mit

Jörg Staiber

Ein echtes Jubiläum gab es bei der Interessengemeinschaft RoMo-Zug beim letzten Treffen vor dem Zug zu feiern: Vor 25 Jahren hat sich der Verein gegründet, nachdem die Idarer Karneval-Gesellschaft, die den Zug zuvor viele Jahre organisiert hatte, nicht mehr zur Verfügung stand.

Eine leckere Geburtstagstorte gab es anlässlich des 25-jährigen Bestehens der IG RoMo-Zug.  Foto: privat
Eine leckere Geburtstagstorte gab es anlässlich des 25-jährigen Bestehens der IG RoMo-Zug.
Foto: privat

Und passend zum Anlass gab es nicht nur eine Geburtstagstorte mit vielen närrischen Marzipanmotiven, sondern der Verein verlieh auch erstmals das, wofür Karnevalsvereine ansonsten ja bekannt sind: Orden. Ausgezeichnet wurden die Männer und Frauen der ersten Stunde, allen voran Wolfgang Schapperth, der sich nicht nur als langjähriger IKG-Vorsitzender große Verdienste um den Karneval im Allgemeinen und den Rosenmontagszug im Besonderen erworben hat, sondern auch von 1993 bis 2007 der erste Vorsitzende der IG RoMo-Zug war.

„E Herz für Ejra“ trugen die IKG-Aktiven im vergangenen Jahr durch die Obersteiner Fußgängerzone, was aber zu keinen Zwischenfällen führte. Auf einen komplikationslosen Verlauf des Rosenmontagszuges hoffen die Verantwortlichen auch in diesem Jahr.  Foto: Hosser (Archiv)
„E Herz für Ejra“ trugen die IKG-Aktiven im vergangenen Jahr durch die Obersteiner Fußgängerzone, was aber zu keinen Zwischenfällen führte. Auf einen komplikationslosen Verlauf des Rosenmontagszuges hoffen die Verantwortlichen auch in diesem Jahr.
Foto: Hosser (Archiv)

Sein Nachfolger Georg Bußmann konnte zu Beginn des Treffens die Mitteilung machen, dass der diesjährige Zug in diesem Jahr 49 Positionen umfasst, eine Nachmeldung machte dann noch am gleichen Abend das halbe Hundert voll. Damit bleibt man in etwa in der Größenordnung vorheriger Jahre, allerdings mit einem Wermutstropfen: Mit dem MV 1861 Idar-Oberstein bereichert lediglich eine Musikkapelle den närrischen Lindwurm – das ist trauriger Minusrekord. Die stärksten Abordnungen stellen einmal mehr die IKG – in diesem Jahr auch mit Prinzenwagen – und der TuS Veitsrodt.

Ansonsten bleibt beim RoMo-Zug das allermeiste beim Alten. Aufstellung ist wie immer in der Hauptstraße zwischen Festhallenknoten und alter B 41, die Strecke führt durch die Obersteiner Fußgängerzone über die Hauptstraße bis nach Idar, wo der Zug sich dann auf dem Marktplatz – nicht erst am Alexanderplatz – auflösen soll. Streckenkommentatoren gibt es wie gewohnt in Oberstein am Platz „Auf der Idar“ und in Idar an der Börse. An diesen und anderen neuralgischen Stellen sind aus Sicherheitsgründen dann auch Absperrgitter aufgestellt. Eine besondere Herausforderung für Fahrer und Ordnungskräfte ist dieses Mal ein Engpass am früheren Geschäftshaus Treibs in der Ober-steiner Fußgängerzone, das derzeit abgerissen wird. Darüber hinaus wird es auch nur die in den Vorjahren üblichen Sicherheitsvorkehrungen geben, was insbesondere bedeutet, dass die Fahrzeuge zu Fuß von Aufpassern begleitet werden, um Unfälle zu vermeiden. Eine Selbstverständlichkeit ist es, dass die Fahrer im Zug keinen Alkohol trinken dürfen. Bußmann appellierte auch an alle anderen Teilnehmer, sich in dieser Hinsicht zurückzuhalten. Wenig Einfluss habe man allerdings darauf, so bedauerte der IG-Vorsitzende, wie sich die Zuschauer am Zugrand verhalten, hier habe man in den vergangenen Jahren eine Zunahme der Probleme festgestellt.

Mit diesem Problem kommen die Helfer des Roten Kreuzes auch oft genug hautnah in Berührung. Von den 28 Patienten, die man im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit dem Rosenmontagszug zu betreuen hatte, waren mehr als die Hälfte Kinder und Jugendliche, berichtete DRK-Vertreter Holger Grünewald. „Wenn in dieser Hinsicht etwas passiert, dann müssen wir auch irgendwann mit einem Alkoholverbot im und am Zug rechnen“, warnt auch Andre Dalheimer von der IKG. Das DRK, so erläutert Grünewald weiter, werde den Zug auch mit Fußstreifen begleiten, um jederzeit zur Stelle sein zu können, zumal ja auch eine etwaige Anfahrt mit dem Rettungswagen an manchen Stellen schwierig sein würde. Am Endepunkt des Zuges in Idar wird wieder wie im vergangenen Jahr eine Unfallstation in einem Zelt bereitstehen.

Von unserem Reporter
Jörg Staiber

Idar-Oberstein Birkenfeld
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