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    Sieben Gemeinden rebellieren – sie wollen nicht Kreisstraßen übernehmen, die der Kreis Cochem-Zell abstoßen wird

    Es ist so etwas wie ein Gezeitenwechsel: Der Kreis Cochem-Zell stößt zum ersten Mal Straßen ab und übergibt sie in die Verantwortung von Ortsgemeinden – ob diese wollen oder nicht. Mit allen Konsequenzen: Künftig müssen Binningen, Leienkaul, Masburg, Illerich, Wirfus, Hambuch und Moritzheim Geld aus der eigenen Kasse locker machen, um Ex-Kreisstraßen zu unterhalten. Der Kreis rechnet mit einer Ersparnis von voraussichtlich 50 000 Euro jährlich.

    Cochem-Zell - Es ist so etwas wie ein Gezeitenwechsel: Der Kreis Cochem-Zell stößt zum ersten Mal Straßen ab und übergibt sie in die Verantwortung von Ortsgemeinden – ob diese wollen oder nicht. Mit allen Konsequenzen: Künftig müssen Binningen, Leienkaul, Masburg, Illerich, Wirfus, Hambuch und Moritzheim Geld aus der eigenen Kasse locker machen, um Ex-Kreisstraßen zu unterhalten. Der Kreis rechnet mit einer Ersparnis von voraussichtlich 50 000 Euro jährlich.


    Gedrängt worden ist der Kreis von der Aufsichtsbehörde ADD zu diesem Schritt. Sie hat, das bestätigt die Kreisverwaltung, in der Genehmigungsverfügung zum Haushalt 2011 den Kreis aufgefordert, alle Kreisstraßen auf ihre Existenzberechtigung hin zu überprüfen. Gemäß dem Landesstraßengesetz muss jede Gemeinde „wenigstens mit einer nicht in ihrer Baulast stehenden Straße“, also einer Kreisstraße, erschlossen sein. Im Umkehrschluss heißt das: Jede weitere Kreisstraße zum oder im Ort könnte überflüssig sein.
    Abstufungsverfahren sollen eingeleitet werden zur K 24 zwischen Illerich und Wirfus, zur K 29 in Binningen, zur K 23 von der Abzweigung von der L 108 bis zur Dorfmitte von Hambuch, zur K 14 von der Abzweigung der L 108 über Breitenbruch bis zur Dorfmitte in Leienkaul, zur K 45, der Ortseinfahrt von Moritzheim. Die Vorauswahl hatte der Landesbetrieb Mobilität, auch entsprechend dem Zustand der Straßen, getroffen.
    Für Helmut Braunschädel ist das Ansinnen des Kreises „völlig unbegreiflich“. Der Ortsbürgermeister von Illerich sagt, dass „keine von unseren Gemeinden das stemmen kann“. Mehr dazu lesen Sie in der Montags-RZ. Von unserem Redakteur Thomas Brost

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