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    Nach vielen Gedankenspielen und runden Tisch steht fest: Cochem-Zell will Modellregion werden

    Am 23. März fällt die Entscheidung. Denn dann wird bekannt, ob der Kreis Cochem-Zell zu den vier Landkreisen in Deutschland gehört, die vom Bundeslandwirtschaftsministerium je zwei Millionen Euro Fördermittel erhalten. Cochem-Zell hat sich mit dem Themenschwerpunkt „Verbesserung des Arbeitsplatzangebotes“ für das Modellvorhaben „LandZukunft“ beworben und Ende Februar die Unterlagen dazu eingereicht. Vier strategische Ziele will der Kreis dabei angehen.

    Cochem-Zell – Am 23. März fällt die Entscheidung. Denn dann wird bekannt, ob der Kreis Cochem-Zell zu den vier Landkreisen in Deutschland gehört, die vom Bundeslandwirtschaftsministerium je zwei Millionen Euro Fördermittel erhalten. Cochem-Zell hat sich mit dem Themenschwerpunkt „Verbesserung des Arbeitsplatzangebotes“ für das Modellvorhaben „LandZukunft“ beworben und Ende Februar die Unterlagen dazu eingereicht. Vier strategische Ziele will der Kreis dabei angehen.


    So soll die touristische Angebotsstruktur und das Arbeitsplatzangebot qualitativ gesteigert und attraktiver gemacht werden. Daneben geht es darum, den Klimaschutz in diesem Bereich stärker zu verankern und die entsprechenden Wertschöpfungsketten zu stärken, das Arbeitskräfte- und Fachkräfteangebot zu verbessern und die Potenziale mittelständischer Unternehmen zu entwickeln und zu stärken.
    „Mit der Unterstützung von Menschen, denen die Zukunft des Kreises am Herzen liegt, ist es uns gelungen, innovative Projekte in unsere Bewerbung aufzunehmen“, so Landrat Manfred Schnur. Damit nimmt er Bezug auf die Vorbereitungsphase für die Bewerbung. Denn in einer sechsmonatigen Start- und Qualifizierungsphase wurden zahlreiche Ideen entwickelt und in Diskussionen mit Bürgern, Unternehmern und Experten ausgebaut. Nahezu 170 Akteure waren an diesem Prozess beteiligt, wie die Kreisverwaltung betont. „Sollte der Kreis zu den ausgewählten Modellregionen gehören, können mit dem dann zur Verfügung stehenden Regionalbudget die verfolgten Ziele auch umgesetzt werden“, betont der Landrat.
    Eine Steuerungsgruppe, der 14 Mitglieder aus Verwaltung, Schulen, Banken, Handwerk, Gastgewerbe, Industrie und Handel, den freien Berufen, dem Gesundheitswesen sowie den sozialen Diensten angehören, beschloss nach Abschluss der zweiten Workshoprunde Ende Januar die Kerninhalte der Cochem-Zeller Bewerbung. Ebenso wurde bereits ein Vertragsentwurf zwischen Bund und Kreis mit Strategien und festen Zielvereinbarungen erarbeitet und fünf mögliche Pilotprojekte festgelegt, die bei einer Förderzusage im ersten halben Jahr der bis Ende 2014 laufenden Förderphase begonnen werden können.
    Sollte Cochem-Zell den Zuschlag erhalten, wird außerdem eine „Zukunftsagentur Cochem-Zell“ ins Leben gerufen, die in der Umsetzungsphase die inhaltliche und organisatorische Unterstützung der Projekte übernehmen soll. Ein Satzungsentwurf liegt dazu dem Kreistag vor, der am kommenden Montag darüber beraten wird. Dieter Junker

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