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Kreis Mayen-Koblenz

Gewitterfront über dem Kreis Mayen-Koblenz: Blitzeinschlag und Wassereinbruch sind die Folge [2. Update]

Für etwa eine Stunde am Donnerstagnachmittag zog eine Gewitterfront über den Kreis Mayen-Koblenz. Die Feuerwehr musste ausrücken.

Nach ersten Informationen der Polizei kam es im Rewe-Markt am Habsburgring in Mayen zu einem Wassereinbruch. Näheres ist noch nicht bekannt.

In Ettringen ist ein Blitz in den Dachstuhl eines Wohnhauses eingeschlagen. Der Dachstuhl geriet daraufhin in Brand. Die Feuerwehr musste mit der Drehleiter ausrücken. Auch hier ist noch nicht mehr bekannt.

nbo

[1. Update, 17.30 Uhr:] Von der Polizei liegen nun weitere Informationen vor. Durch einen Blitzeinschlag geriet der Dachstuhl eines Wohnhauses in der Genovevastraße in Brand. Zwei Familienangehörige, die während des Gewitters im Inneren des Gebäudes waren, konnten sich unverletzt nach draußen retten und gegen 14.45 Uhr die Feuerwehr verständigen. Nicht nur die Ettringer Wehr, sondern auch die Kameraden aus Mayen, Kottenheim und St. Johann rückten an, um die Flammen zu bekämpfen. Die Löscharbeiten dauern seit mehreren Stunden an. Die genaue Schadenshöhe ist noch unklar. Die Polizei Mayen geht von mehr als 100.000 Euro aus.

Auf dem Maifeld lief das Unwetter recht glimpflich ab. Von nur zwei kleineren Einsätzen berichtet Wehrleiter Martin Wolf: Sowohl auf der K 93 bei Ochtendung als auch auf der K 42 bei Mörz ist jeweils ein Baum auf die Fahrbahn gefallen.

afu

[2. Update, 18.30 Uhr:]

Wie die Polozei Mayen jetzt mitteilt, wurde bei den Löscharbeiten in Ettringen ein Feuerwehrmann verletzt. Er erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Den durch den Brand und das Löschwasser verursachten Schaden schätzt die Polizei nun auf 100.000 bis 150.000 Euro. Das Gebäude ist derzeit unbewohnbar. Die Löscharbeiten und Straßensperrungen dauerten bis 18 Uhr an.

Deutlich weniger Schaden richtete die Gewitterfront in Mayen an. Dort hatte es die Feuerwehr neben dem Wassereinbruch im Rewe-Markt am Habsburgring auch mit einigen umgestürzten Bäumen zu tun. „Insgesamt sind wir hier in Mayen aber glimpflich davon gekommen“, sagte Wehrleiter Andreas Faber.

Kurz, aber heftig war das Unwetter in Andernach und der Pellenz. Die Polizei Anderdach verzeichnete in ihrem Zuständigkeitsgebiet fünf umgestürzte Bäume, die von den örtlichen Feuerwehr beiseitegeschafft werden mussten. In Höhe Weißenthurm stürzte auch ein Ast auf die B 9, wodurch es laut der Polizeiinspektion Andernach zu einem Unfall kam. Verletzt wurde aber niemand.

afu/hrö/vos

Mayen-Andernach
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