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    Engels hat keine Ambitionen

    Jetzt geht in der FDP das Stühlerücken weiter: Nachdem Rainer Brüderle den Landesvorsitz in Rheinland-Pfalz abgegeben hatte, kündigte gestern Guido Westerwelle seinen Rückzug als Bundesvorsitzender an. Beide tragen Verantwortung für die verheerenden Ergebnissen der FDP bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. An der Basis der Partei wird ebenfalls an einer Runderneuerung gefeilt. Dazu äußert sich Oliver Engels, der FDP-Kreisvorsitzende Mayen-Koblenz.

     

    Wie weit darf die personelle Erneuerung innerhalb der FDP gehen?
    Rainer Brüderle verdient mit seinem Schritt großen Respekt. Er hat unheimlich viel geleistet für die Landes-FDP in den vergangenen Jahrzehnten, hat die Partei überhaupt erst nach vorne gebracht. Dagegen sind andere noch nicht zurückgetreten. Stellt sich in unserem Landesverband die Frage, ob aus Berlin – wir haben mit den fünf Bundestagsabgeordneten aus dem Land ein Pfund, mit dem wir wuchern können – oder aus dem Land Leute nach vorne drängen, die diesen Riesenjob übernehmen. Der neue Landesvorstand kann nicht mehr auf das zugreifen, was da war, nämlich eine Landtagsfraktion. Und wir brauchen einen Neuanfang, denn der neue Vorstand muss mit einer Perspektive von fünf bis zehn Jahren arbeiten. Also kommen Kandidaten infrage, die so um die 40 Jahre alt sein sollten.


    Also sind Sie ein heißer Kandidat für einen Posten im Landesvorstand!
    Nein, ich habe keine Ambitionen. Das ist mit gewaltigem Aufwand, mit Knochenarbeit verbunden. Ich habe drei Kinder und eine Frau, die ich gut leiden kann ...

    Wird der Kreisverband Myk künftig eine wichtige Rolle im Landesverband spielen?
    Das ist spekulativ. Vor dem Landesparteitag am 7. Mai werden wir uns im Kreisverband zusammensetzen und überlegen, ob von uns jemand ins Rennen gehen wird.

    Muss die FDP neue Themen setzen?
    Das Kernproblem unserer Partei ist die Glaubwürdigkeit. Nach der Bundestagswahl 2009 ist davon viel verloren gegangen. Dieser Verlust hängt ganz eng mit Guido Westerwelle zusammen. Das wird letztlich auf die Partei projiziert. Wir werden viel Arbeit aufbringen müssen, um Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen. Herbert Mertin ist einer, der in punkto Glaubwürdigkeit Positives ausstrahlt.


    Mit Oliver Engels sprach Thomas Brost.

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