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    Mülheim-Kärlich

    Ausstieg aus der Mittelrheinbahn am Haltepunkt im Mülheim-Kärlicher Stadtteil Urmitz-Bahnhof führt oft ins Leere

    Immer häufiger, so berichten Leser unserer Zeitung, kommt es am Schienenhaltepunkt im Mülheim-Kärlicher Stadtteil Urmitz-Bahnhof dazu, dass die Mittelrheinbahn mal hier, mal dort am Bahnsteig anhält.

    Kein Ausstieg möglich: Wie dieses Leserfoto zeigt, befindet sich die letzte Tür der Mittelrheinbahn 26 (1. von links) unmittelbar neben der Unterführung am Schienenhaltepunkt in Urmitz-Bahnhof. Fahrgäste können den Bahnsteig von dieser Position aus nicht betreten.
    Kein Ausstieg möglich: Wie dieses Leserfoto zeigt, befindet sich die letzte Tür der Mittelrheinbahn 26 (1. von links) unmittelbar neben der Unterführung am Schienenhaltepunkt in Urmitz-Bahnhof. Fahrgäste können den Bahnsteig von dieser Position aus nicht betreten.

    Es ist 6.36 Uhr, draußen dämmert es noch. Langsam kommt die Mittelrheinbahn MRB 26 mit Fahrtziel Köln-Messe/Deutz am Schienenhaltepunkt im Mülheim-Kärlicher Stadtteil Urmitz-Bahnhof zum Stehen. Als sich die Türen öffnen, will eine junge Frau mit ihrem Fahrrad aus den letzten Wagen aussteigen. Gerade noch rechtzeitig wird sie von Mitreisenden daran gehindert. Denn statt auf den Bahnsteig führt der hinterste Ausgang ins Nichts.

    Immer häufiger, so berichten Leser unserer Zeitung, kommt es am besagten Schienenhaltepunkt dazu, dass die Mittelrheinbahn mal hier, mal dort am Bahnsteig anhält. "Bei solch unkonzentriertem Handeln ist schnell auch mal ein schwerer Unfall passiert", schreibt eine Leserin aus Urmitz verärgert an die Servicezentrale des Betreibers Transregio und bemängelt die Aufmerksamkeit der Lokführer. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie den Vorfall selbst miterlebt, bei dem der letzte Wagen über den Bahnsteig hinausragte. "Wir haben dann die Türen blockiert, damit die Fahrgäste mit den Fahrrädern, die natürlich hinten standen, nach vorne durchlaufen können, um noch heraus zukommen."

    Auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt Transregio zumindest zwei der bemängelten Haltepositionen in Urmitz-Bahnhof. Darüber hinaus zeigt sich das Unternehmen in einem Antwortschreiben, das der Redaktion vorliegt, dankbar für die Hinweise der RZ-Leserin. Der Grund für die Vorfälle liegt aus Sicht des Unternehmens an fehlenden Markierungen, den sogenannten H-Tafeln, die den Lokführern die genaue Halteposition für die Bahn vorgeben.

    "Somit muss der Triebfahrzeugführer anhand seiner Erfahrung den Haltepunkt abschätzen, was sich bei einer Doppeltraktion (dabei befördern mehrere Triebfahrzeuge gemeinsam einen Zug; Anmerkung der Redaktion) gerade bei noch relativ neuen Mitarbeitern als sehr schwierig erweist", teilt das Unternehmen mit. Um eine sichere Lösung für das Problem zu finden, habe sich inzwischen der zuständige Betriebsdienst die Örtlichkeiten am Haltepunkt noch einmal genauer angeschaut und einen Orientierungspunkt zum Halt am Bahnsteig gefunden. "Wir haben unsere Mitarbeiter bereits informiert und hoffen, dass wir das Problem so lösen können", betont Transregio gegenüber der RZ. Ebendiese Hoffnung teilen auch die Reisenden im Schienenpersonennahverkehr, die am Haltepunkt in Urmitz-Bahnhof zu- und aussteigen.

    Damian Morcinek

    Koblenz
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