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    Thomas Torkler zum Erfolg der Benefiz-Radtour

    Unternehmen gescheitert – die Vortour nicht

    Eine schlechte und eine gute Nachricht – zuerst die schlechte: Unsere Redaktion hatte das ehrgeizige Ziel, alle Spender, die zum riesigen Erfolg der diesjährigen Vortour der Hoffnung beigetragen haben, aufzulisten, mit Einzelbeträgen, die die Radler der Benefiz-Tour zugunsten krebs- und leukämiekranker Kinder auf dem Rhein-Hunsrücker Teilstück der Vortour am 31. Juli eingesammelt haben. Unternehmen gescheitert! Es waren einfach zu viele. Zahlreiche Fotos von der Übergabe der Spendenschecks füllten unseren E-Maileingang. Es heißt ja auch: Tue Gutes und rede darüber. Nach Sichtung des Gesamtpakets, das uns Landtagsvizepräsident Hans-Josef Bracht übermittelt hat, stand schnell fest: Das funktioniert nicht, es sei denn, wir hätten die Absicht, unsere Leser mit einem einzigen Zahlensalat und einer großen Anzahl mehr oder weniger gleich aussehender Fotos zu beglücken. Dass Hans-Josef Bracht seine Kümmerer mit der Aufgabe bedacht hat, für uns die Beträge zusammenzustellen, dafür von dieser Stelle herzlichen Dank. Auch wenn wir diese nicht alle veröffentlichen, umsonst war es nicht. Als jemand, der bereits einmal mit der Vortour mitgeradelt ist, hatte ich zwar seinerzeit schon Einblick in die beispielhafte Spendenbereitschaft der Bevölkerung, der Vereine und Unternehmen bekommen, aber die Zahlen dann geballt vor sich zu haben, das war nochmal eine andere Sache.

    Und damit wären wir bei der guten Nachricht: 111,11 Euro von der St. Antonius-Kirmes in Liesenfeld waren aufgelistet oder 304 Euro vom FC-Schalke-Fanclub, die in Wiebelsheim übergeben wurden. 45 Euro aus einer Kaffeekasse wanderten in den Bopparder Spendentopf, ebenso wie 168,41 Euro vom Schulfest des Kant-Gymnasiums. Die Familienolympiade der Kindertagesstätte St. Hildegard in Emmelshausen brachte 542,50 Euro ein, und mit dem Verzicht auf Geschenke zum Geburtstag machte eine Privatperson im Vorderhunsrück 2565 Euro locker. Die Narren vom ECV Emmelshausen spendeten 290 Euro, die Sammlung bei einem privaten Gartenfest brachte 835 Euro ein.

    All dies sind kleinere Beträge, deren Spender Gutes tun, ohne groß darüber reden zu wollen. Hier liegt der Erfolg der Vortour der Hoffnung begründet, die natürlich ohne die großzügigen Spenden aus Unternehmen der Region wesentlich weniger im Topf hätte. Fazit: Es bedarf nicht der Auflistung in unserer Zeitung, um den Spendentopf zu füllen, aber eine Würdigung sollte erfolgen. Angesichts der Spendefülle kann unserer Beitrag aber nur als Versuch angesehen werden.

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