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    Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring: Träumen ist erlaubt

    All das, was den Nürburgring in seiner 90-jährigen Geschichte zum Mythos gemacht hat, war am Wochenende beim 45. AvD-Oldtimer-Grand-Prix (OGP) zu sehen und zu erleben.

    Zuerst waren das Autos, Autos und nochmals Autos, dann Nebel, Wind und Regen und trotzdem eine unüberschaubare Anzahl an Motorsportfans. Da stört weder der Dieselskandal noch bei der Anfahrt ein Stau auf der Autobahn: Die Faszination Automobil in Kombination mit dem wiederbelebten Nürburgring erwies sich erneut als ungebrochen. Und was da alles an Fahrzeugen zu sehen war, das war schon außergewöhnlich. Nur eines war zumindest am Samstag nicht zu sehen, die Nürburg. Die lag im dichten Nebel.

    Nicht ohne Grund geht der Automobilclub von Deutschland (AvD) davon aus, dass der Oldtimer-Grand-Prix weltweit eine der größten Veranstaltung ihrer Art auf der Welt ist. Nicht nur im historischen Fahrerlager standen unzählige exklusive Automobile, sondern auch auf der Rennstrecke war alles zu sehen, was in den Jahrzehnten des Automobilsports seinen Ruf begründet hatte. Drei Tage lang folgte in den unterschiedlichsten Fahrzeugklassen und Jahrgängen ein Rennen dem anderen und obwohl die Fahrzeuge allesamt in die Jahre gekommen sind, wurde mit Verbissenheit um jeden der ausgesetzten Pokale gekämpft. Schaute man den Piloten unter das Helmvisier, so war zu erkennen, dass manch Fahrer seinem Fahrzeug an Jahren durchaus mithalten konnte. Wohl einer der absoluten Stars: Ein im Jahr 1909 gebauter französischer Peugeot. Hier allerdings war der erste Besitzer nicht mehr dabei. Kaum zu glauben, dass so eine Kiste wirklich gefahren ist und es auch heute noch tut

    Allerdings muss man den Wagen zärtlich behandeln. Ersatzteile gibt es für den Wagen auch im Internet nicht mehr. Daneben standen die prächtigen Rennfahrzeuge von Mercedes und Autounion, die Geschichte machten. Als Rudolf Caracciola 1927 am Nürburgring das erste legendäre Eifelrennen gewann und seinen Ruhm begründete, wurde er genau hier im Historischen Fahrerlager bejubelt. Sein 680 S Rennsport war beim OGP in der Klasse der Vorkriegsrennwagen ebenso am Start wie viele andere Rennwagen aus den frühen Jahren des Motorsports. Mit dabei aber auch die „jungen Gebrauchten“ der Formel-3-Klasse der Jahrgänge 1964 bis 1984, in denen Ayrton Senna und Michael Schumacher das Rennfahren lernten. Die Fahrzeuge erst rund 30 Jahre alt, und trotzdem schon Oldtimer. In den Außengeländen rund um die Boxengasse hatten die Hersteller von Luxusautos gleich ganze Batterien ihrer aktuellen Modelle zur Show aufgefahren. So konnten die Besucher gleich in zwei Richtungen träumen: Von der guten alten Zeit und von einem neuen flotten Flitzer. Jochen Tarrach

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