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    Kreis AhrweilerJochen Seifert führt Kreis-FWG

    Neuer Vorsitzender der Kreis-FWG ist Jochen Seifert aus Kempenich. Bei der Delegiertenversammlung im Löhndorfer Dorfgemeinschaftshaus wurde Seifert, der auch Fraktionsvorsitzender der FWG im Kreistag ist, einstimmig zum Nachfolger des im Februar verstorbenen Hans Boes gewählt. Stellvertretender Vorsitzender bleibt Bernd Kriechel (Westum), Schatzmeister Richard Horn (Bengen) und Geschäftsführer und Pressesprecher Hans-Josef Marx (Gönnersdorf).

    Der neue FWG-Kreisvorsitzende Jochen Seifert (vorne, 3.v.links) mit seinen Vorstandskollegen und Beirat.
    Der neue FWG-Kreisvorsitzende Jochen Seifert (vorne, 3.v.links) mit seinen Vorstandskollegen und Beirat.
    Foto: Frei

    Politisch will sich die Kreis-FWG in Zukunft noch breiter aufstellen. Nicht zuletzt ein Resultat, der Kommunalwahl 2014, wo die FWG Federn lassen musste. Mit einem Stimmenanteil von 11,6 Prozent blieb man deutlich hinter dem Ergebnis der Wahlen 2009 (14,9 %) und büßte im Kreistag zwei Sitze ein; von sieben auf fünf Mandate.

    Ziel für die Kommunalwahl 2019, so Geschäftsführer Marx, müsse es sein, auch im Bereich der Verbandsgemeinde Altenahr eine FWG/FBL ins Rennen zu schicken und damit den letzten "weißen Fleck" der FWG/FBL in den Verbandsgemeinden des Landkreises Ahrweiler zu beseitigen. Berechtigte Hoffnung dafür mache das erfreulich gute Ergebnis der FBL bei der Gemeinderatswahl Dernau und das Engagement insbesondere der FBL-Mitglieder Heinz Wilhelm Schaumann und Udo Creuzberg, mit denen sich die Kreis-FWG im ständigen Dialog befinde.

    Positiv bewertete Marx die Finanzsituation des Kreises, der zu den 10 von 24 Kreisen im Land gehört, die für 2016 einen ausgeglichenen Haushalt verabschiedet hätten. Die im dritten Jahr stabile Kreisumlage (43,6 Prozent) trage dazu bei, den Kommunen die "notwendige Luft zum Atmen" zu lassen. Dass der Abfallwirtschaftsbetrieb seit Januar in "Eigenregie" Problemabfälle und Papier sammelt begrüßt die FWG. Rund 350 000 Euro würden im Sinne der Gebührenzahler eingespart. "Die Abfallbeseitigung bleibt bei gleichbleibenden Gebühren leistungsfähig und bürgerfreundlich", so Marx. Diese Leistungsfähigkeit habe der AWB auch bei der Beseitigung von 800 Tonnen Müll aus den Überschwemmungsgebieten im Kreis unter Beweis gestellt. Die Kosten für diese Entsorgungsaktion bezifferte er auf rund 150 000 Euro.

    Auch die neuen Förderrichtlinien des Kreises trägt die FWG mit. Die Mittel für die Bereiche "Ehrenamt, Vereinswesen und Sport" wurden von 100 000 auf 150 000 Euro im Jahr aufgestockt. Das Budget für die Förderung von Maßnahmen "Ländlicher Raum" betrage 90 000 Euro, für die Seniorenarbeit hat der Kreistag 12 500 Euro zur Verfügung gestellt. Als weiteres Zeichen dafür, dass der Kreis die Belange der Kommunen vor Ort nicht aus dem Auge verliert, nannte FWG-Geschäftsführer Marx das Investitionsförderungsprogramm des Bundes für schwache Kommunen. Von den 3,7 Millionen Euro, die der Kreis bekommt, seien 2,5 Millionen an die Kommunen weitergegeben worden, 1,2 Millionen werden für die energetische Sanierung kreiseigener Schulen verwendet.

    Im weiteren Verlauf der Diskussion ging der neue Kreisvorsitzende Jochen Seifert die Themen "Nitratbelastung durch Gülle" sowie "Energiewende" ein. Insbesondere beim Thema "Energiewende" habe sich das Bohren dicker Bretter durch die FWG-Fraktion im Kreistag gelohnt. Der Landkreis habe den Zuschlag für das Projekt "Nachhaltige Gestaltung der Landnutzung und Energieversorgung auf kommunaler Ebene - Umsetzung der Modellregion Kreis Ahrweiler (EnAHRgie)" erhalten, das durch die Europäische Akademie in Bad Neuenahr-Ahrweiler betreut werde. Im Rahmen dieses Projektes sollen binnen drei Jahren Chancen und Nutzen der Energieversorgung im Kreis Ahrweiler untersucht werden. Der Forderung der Kreis-FWG entsprechend auch unter Mitwirkung "der vor Ort Beteiligten", so Seifert. ua

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