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    Zum Kita-Neubau "In den Weingärten" gibt es keine Alternative

    Einstimmig hat sich der Stadtrat für den Neubau einer Kindertagesstätte in der Dürerstraße in dem neuen Wohngebiet "In den Weingärten" im Südosten der Stadt ausgesprochen.

    Bad Kreuznach - Einstimmig hat sich der Stadtrat für den Neubau einer Kindertagesstätte in der Dürerstraße in dem neuen Wohngebiet "In den Weingärten" im Südosten der Stadt ausgesprochen.

    Der Bedarf an Kinderkrippenplätzen, Plätzen für Zweijährige sowie für Drei- bis Sechsjährige in den Kindergärten wächst weiter. Das betonte Martina Hassel (SPD) im Stadtrat, als es um den Grundsatzbeschluss ging, im Südosten der Stadt im Bereich des Neubaugebietes „In den Weingärten“ eine neue Kindertagesstätte zu bauen. Selbst wenn 2012 die derzeitigen 13 Ausbaumaßnahmen abgeschlossen sind, fehlen noch Plätze, besteht weiter Bedarf an Betreuungsangeboten für Kinder, machte die Bürgermeisterin  deutlich. Die Grenze der Ausbaumöglichkeiten den städtischen Kitas sei inzwischen erreicht, deshalb ein Neubau notwendig.
    Die Alternative auf der Konversionsfläche, der frühere US-Kindergarten in der Steubenstraße, den sich alle Fraktionen im Rat im März angeschaut haben, sah auf den ersten Blick zwar nicht schlecht aus, bringt aber eine Reihe von Problemen mit sich. „Es kamen viele Gründe zusammen, die dagegen sprechen“, so Hassel. Zum einen reicht der Platz für eine fünfgruppige Kita nicht, wirtschaftlich rechnet sich das Ganze im Vergleich zu einem Neubau ebenfalls nicht. Das liegt nicht nur am Preis, den die Eigentümerin, die Kreuznacher Entwicklungsgesellschaft, dafür verlangt. Die Frage möglicher Altlasten ist ebenfalls ungeklärt, und die Stadt hätte in die Gebäudesanierung viel Geld investieren müssen. Energetische Sanierung, Isolierung, Elektrik – „alles hätte erneuert werden müssen“, so der SPD-Fraktionschef Carsten Pörksen. Wirtschaftlich gesehen ist die Neubau-Variante günstiger, betonte Hassel.
    In der Dürerstraße soll nach ersten Überlegungen eine Kindertagesstätte entsehen mit 20 Krippenplätzen, 18 Plätzen für Zweijährige sowie 57 Plätzen für Drei- bis Sechsjährige im Kindergarten. Bauen soll die Gewobau, die Stadt will die Räume dann anmieten. Hassel schätzt die Baukosten für eine fünfgruppige Einrichtung auf 2,1 Millionen Euro, wovon rund die Hälfte der Investor aufbringen muss. Nach Angaben von Jugendamtsleiterin Sabine Raab-Zell ist beim Mietvertrag zunächst an eine Laufzeit von zehn Jahren gedacht, die Jährliche Grundmiete bezifferte sie auf 84 000 Euro. Die Stadt soll jetzt mit der Gewobau Verhandlungen aufnehmen. (hg)

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