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    Gewobau bleibt bei neuen Projekten vorsichtig

    Bad Kreuznach -  2008 erwirtschaftete die Gewobau, die größte Wohnungsbaugesellschaft Bad Kreuznachs, einen Überschuss von rund einer Million Euro, 2009 waren es um die 300 000 Euro. Das weckte bei manchen Lokalpolitikern auch Begehrlichkeiten. So gab es Forderungen, die Gewobau solle verstärkt städtische Aufgaben übernehmen, etwa die Sanierung von Gebäudeobjekten in der Altstadt oder den Kauf von städtischen Immobilien.

    Bad Kreuznach -  2008 erwirtschaftete die Gewobau, die größte Wohnungsbaugesellschaft Bad Kreuznachs, einen Überschuss von rund einer Million Euro, 2009 waren es um die 300 000 Euro. Das weckte bei manchen Lokalpolitikern auch Begehrlichkeiten. So gab es Forderungen, die Gewobau solle verstärkt städtische Aufgaben übernehmen, etwa die Sanierung von Gebäudeobjekten in der Altstadt oder den Kauf von städtischen Immobilien.

     

     

    Allenfalls in Einzelfällen werde die Gewobau bei der Sanierung von Gebäuden in der Altstadt tätig werden, erklärte Karl-Heinz Seeger, der in der jüngsten gemeinsamen Sitzung von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung erneut für weitere fünf Jahre zum Geschäftsführer bestellt wurde. Als Beispiel für eine solche (frühere) Ausnahme nannte er das Projekt Puricelli-Café im Rittergut Bangert.

    Auch ein Engagement der Gewobau im Pariser Viertel beurteilt Seeger eher skeptisch: Diese Möglichkeit muss man „deutlich gedämpft sehen“, meinte er. „Einige Preise“ (die der Stadt) „stimmen“, die Forderungen von anderen Grundstücksbesitzern dagegen nicht. Für die Gewobau müsse ein solches Engagement wirtschaftlich auch Sinn machen.
    Ein anderes Projekt, das an seine Wohnungsbaugesellschaft herangetragen wurde, „Leben in der Stadt“ der Karl-Wolff-Stiftung in der Lauergasse 2, 4 und 6, ist für Seeger „eines unter vielen angedachten Projekten“: Die Wolff-Stiftung will die drei Gebäude an die Gewobau verkaufen. Der Aufsichtsrat hat dazu noch nichts beschlossen, betont Seeger. Er macht aber ebenso klar, dass es andere Projekte gibt, „die davor kämen“.

    Einen Schwerpunkt setzen Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Ludwig und Geschäftsführer Seeger in die Sanierung des Althausbestandes. Vor allem die energetische Sanierung hatte hier in den vergangenen Jahren Vorrang: So wurde seit 2007 verstärkt in den Einbau energiesparender Brennwertgeräten investiert. In 192 Wohnungen wurde Dreifachverglasung eingebaut, 32 Wohneinheiten „In der Märsch“ und in der „Schubertstraße“ wurden modernisiert, ebenso in der Maler-Müller-Straße (10 Wohneinheiten) und Hofgartenstraße (drei). (hg)

     

    Bad Kreuznach
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