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LahnsteinInitiative für neuen Standort: Pietà fristet ein vergessenes Dasein

Karin Kring

Er ist ein Ort des Erinnerns. Auch wenn es nur noch wenige Lahnsteiner gibt, die jene Menschen, die dort begraben liegen, kannten: Opfer des verheerenden Bombenangriffs auf Lahnstein vom 11. November 1944, Kriegstote, Kriegsgefangene, oft auch ohne Namen, die ihre letzte Ruhestätte auf dem Alten Friedhof an der Sebastianusstraße fanden. Heute ist es ein fast vergessener Ort, der hinter seinen Mauern auch ein fast vergessenes Kunstwerk verbirgt: ein Sinnbild der Trauer und des Leides, eine Pietà, die Darstellung Marias mit dem Leichnam ihres Sohnes Jesus Christus, geschaffen vom Lahnsteiner Bildhauer Johannes Meuser.

Sie fristet ein tristes Dasein an einer Betonmauer, meist von Gebüsch überwuchert und versteckt. Wer nicht weiß, wo sie sich befindet, entdeckt sie nur schwer. Und doch ist die Pietà ...

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