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    Mittelrhein

    Baustellenbesuch der Buga-Freunde: Die neue Loreley nimmt Formen an

    Das neue Loreley-Plateau nimmt nach den ersten Abrissarbeiten im vergangenen Jahr jetzt schon richtige Formen an. Wo einst das Berghotel stand, ist bereits die künftige Schlucht als Durchgang zum Hauptaussichtspunkt auf der Felsspitze sichtbar, mit der die Enge des Mittelrheintals am Schieferfelsen nachempfunden werden soll, bevor der Panoramablick ein Aha-Erlebnis beim Besucher auslöst.

    Bis Ende 2018 will die Verbandsgemeinde Loreley die erste Bauphase für den Kultur- und Landschaftspark abschließen. Nebenan geht derzeit die erste Bauphase für die Sanierung der denkmalgeschützten Loreley-Freilichtbühne im Auftrag der Stadt St. Goarshausen in die Zielgerade bis zur Saisoneröffnung im Juni. Mit beiden Projekten wirft bereits die Buga 2031 im Welterbe Oberes Mittelrheintal ihre Schatten voraus, bei der die Loreley ein zentraler Veranstaltungsort sein wird. Grund genug für den Verein der Buga-Freunde, sich nach einem ersten Rundgang im Dezember erneut ausführlich über den Stand der Arbeiten zu informieren. 

    Als Referent für Tourismus und Kultur der VG Loreley erläuterte Armin Schaust die Arbeitsschritte und beantwortete alle Fragen der interessierten Bürger. Mit dabei war auch ADD-Vizepräsidentin Begoña Hermann, die den internationalen Gestaltungswettbewerb für den Kultur- und Landschaftspark gemeinsam mit Bürgermeister Werner Groß im Jahr 2014 – damals noch als SGD-Vizepräsidentin – auf den Weg gebracht hatte.  

    Strukturen deutlich erkennbar

    Im Kultur- und Landschaftspark sind bereits die Strukturen des verschlungenen Mythenpfades zu erkennen, der die Besucher zum Flanieren einladen und auf dem künftig über den Mythos Loreley und die Rheinromantik informiert werden sollen. Dieser verläuft mäandernd zu beiden Seiten des direkten Strahlenwegs. Am ehemaligen Standort des Berghotels, wo sich die beiden vom Parkeingang her kommenden Wege treffen, soll eine Art künstliche Schlucht der Dramaturgie des Felsens entsprechend für eine gewisse Enge sorgen, bevor die Besucher zum weiten Panoramablick auf die Felsspitze hinaustreten. Künftig wird diese nur wenige Meter breit sein. Die Seitenwände werden an der höchsten Stelle rund sechs Meter hoch sein. Die rechte Seitenwand der Schlucht, wo der Fels leicht angeschnitten wurde, wird als natürliche Schieferfläche belassen. Von der anderen Seite her wird die Schlucht verengt und die Wandfläche mit Grauwacke verkleidet.

    Von unserem Redakteur Andreas Jöckel

    Hotelpläne abgekoppelt

    Die Hotelpläne, mit denen die Umgestaltung des Loreley-Plateaus als Gesamtkonzept ihren Anfang nahm, sind in der Umsetzung vom Landschaftspark abgekoppelt.

    Seit Mitte März gibt es dafür einen Bebauungsplan. Der Planungsverband Loreley hat mit dem Investor Nidag einen städtebaulichen Vertrag abgeschlossen.

    Ein Modell, wie der Hotelbau in die Kulturlandschaft eingebunden wird, soll bis zum Spätsommer vorliegen und in einer Expertenrunde beraten werden. aj

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