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Betzdorf

Stadthalle Betzdorf präsentiert sich topfit

„Das Ergebnis ist gelungen. Topfit.“ Betzdorfs Bürgermeister Bernd Brato freut sich, dass die Stadthalle, die „Gute Stube“ für die Bürger, am Freitag mit einer Matinee die Wiedereröffnung feiern kann. Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz wird dazu nach Betzdorf kommen.

Freuen sich auf die neue Stadthalle (von links): Bürgermeister Bernd Brato, Julia Wisser und Hallenmanagerin Silke Göldner an der neuen Theke. Der Hingucker im Foyer.
Freuen sich auf die neue Stadthalle (von links): Bürgermeister Bernd Brato, Julia Wisser und Hallenmanagerin Silke Göldner an der neuen Theke. Der Hingucker im Foyer.
Foto: Andreas Neuser

Betzdorf – „Das Ergebnis ist gelungen. Topfit.“ Betzdorfs Bürgermeister Bernd Brato freut sich, dass die Stadthalle, die „Gute Stube“ für die Bürger, am Freitag mit einer Matinee die Wiedereröffnung feiern kann. Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz wird dazu nach Betzdorf kommen.


Zwar ist die Stadthalle nach zwei großen Sanierungsphasen bereits seit Anfang Oktober wieder in Betrieb, doch nun ist endgültig alles fertig. So wird es ab Samstag, 3. März, mit dem neu eröffneten Restaurant auch wieder eine Gastronomie geben. Seit Oktober wurde noch in den unterschiedlichsten Bereichen gearbeitet. Das bekamen die Bürger nicht immer mit. Die ein oder andere Kinderkrankheit musste beseitigt werden. Mit den ersten Veranstaltungen von Musik- und Theatergemeinde wurden immer wieder neue Erfahrungen gesammelt. Nun stimmt alles und es kann so richtig losgehen, um die Stadthalle Betzdorf in der weiten Region zu einem anerkannten Theaterhaus, Konzertsaal und Haus für viele weitere Veranstaltungsmöglichkeiten zu machen. Das reicht von der Familienfeier im Hellersaal im Foyerbereich bis hin zu Messen, Konzerten, Tagungen etc. „Es wird hier ein wertiges Angebot geben“, verspricht Brato. Ein-Euro-Partys, wo nur extrem getrunken wird, die will man nicht mehr in der Halle haben. „Dafür ist dort alles sehr hochwertig eingerichtet.“ „Aber, das macht Brato auch klar, „jeder, der sich benehmen kann, ist hier gern gesehener Gast“.
Vom Brandschutz, der Energie und auch der Akustik und weiterer Technik her ist die Halle nun auf dem modernsten Stand. Das gebe es in der weiteren Umgebung nicht mehr, ist sich Brato sicher. Architekt Jürgen Köster sei mit der Sanierung gefordert gewesen und habe Akzente gesetzt. Die Halle und vor allem das Foyer sind nun heller, freundlicher und ansprechender. Gerade im Foyer, das mit der alten Eingangssituation nicht mehr zu vergleichen ist, wurde mit der großen Theke ein besonderer Blickfang gesetzt.
Dass auch die Gastronomie der Stadthalle ab 3. März wieder auf vollen Touren läuft, freut Brato. Die Hellerklause ist bereits seit einigen Wochen wieder offen. Die Kegelbahnen werden zum Erstaunen aller bereits sehr rege genutzt. 25 Gruppen sind dort schon angemeldet. Auch Vereine nutzen die Klubräume wieder. Eine Stadthalle für alle. Die Betzdorfer sollen hier wieder ihr Wohnzimmer finden und sich rundum wohl finden.
Dass nun diese runderneuerte Stadthalle präsentiert werden kann, das hat natürlich seinen Preis. Rund 2,8 Millionen Euro hat das gekostet. Dazu kommen noch einmal rund 250 000 Euro für den Brandschutz etc. im Bereich des Restaurants. Dank gilt dem Land, dass die gesamte Sanierung mit rund 1,4 Millionen Euro unterstützt hat.
Nun warten alle gespannt darauf, wie die Halle und auch das neu Restaurant angenommen werden. Einen ersten Einblick können die Bürger bei der Matinee und einem Tag der offenen Tür gewinnen (siehe Kasten „Im Detail“). Bürgermeister Brato, Stadthallenmanagerin Silke Göldner und Mitarbeiterin Julia Wisser sind optimistisch, dass die Halle ihrem Anspruch gerecht wird und rege genutzt wird.
Armin Brast vom Bauamt informierte noch einmal über die umfangreichen Sanierungsarbeiten. Zwei Bauphasen gab es hier. Da war die Halle jeweils für einige Monate geschlossen. 2010 wurde das Foyer samt Garderobe und Toiletten komplett neu gestaltet. Im Jahr 2011 folgte dann der große Saal. Hier gibt es bereits dickes Lob für die gute Akustik. Einen speziellen barrierefreien Notausgang für Behinderte gibt es nun, breitere Fluchttüren wurden eingebaut, auf der Empore ist nun mehr Platz, die Garderobe im Untergeschoss ist neu, und auch die gesamten Toiletten sind sogar ein Hingucker.
Allein für den Brandschutz ging rund die Hälfte der Investitionssumme drauf. Nun ist es die sicherste Halle in der Region. Allein 270 Brandmelder wurden hier eingebaut. Andreas Neuser

Altenkirchen Betzdorf
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