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    Herdorfer Schüler präsentieren fantastischen Zirkus

    „Manege frei!“ hieß es am Wochenende gleich zweimal für den „Circus-for-Kids“ in Herdorf. Die 200 Schüler der Maria-Homscheid-Grundschule präsentierten nach dreitägigem Training unter Regie des Mitmach-Zirkus’ Rondel ihre circensischen Künste, die sie mit viel Fleiß und Schweiß eingeübt haben. Die eine Hälfte der jungen Artisten hatte am Freitagabend Aufführung, die andere am Samstagvormittag.

    Herdorf - „Manege frei!“ hieß es am Wochenende gleich zweimal für den „Circus-for-Kids“ in Herdorf. Die 200 Schüler der Maria-Homscheid-Grundschule präsentierten nach dreitägigem Training unter Regie des Mitmach-Zirkus’ Rondel ihre circensischen Künste, die sie mit viel Fleiß und Schweiß eingeübt haben. Die eine Hälfte der jungen Artisten hatte am Freitagabend Aufführung, die andere am Samstagvormittag.

    Da gab es herzallerliebste Tierdressuren, mutige Artisten am Trapez in zwölf Meter Höhe, pfiffige Clownerien und vieles mehr zu sehen. Die rund 1000 Zuschauer, die insgesamt ins Viermastzelt an der Schule kamen, waren restlos aus dem Häuschen und applaudierten, dass die Zeltwände nur so wackelten! Und Schulleiter Klaus Zimmer gestand: „Ich bin überwältigt. Mir kamen fast die Tränen, weil es so schön war. So hätte ich mir das nie vorgestellt. Kinder, ihr ward die Stars - es war fantastisch!“

    In der Tat war unglaublich, was sich die kleinen Artisten in so kurzer Zeit angeeignet haben. Zimmer sagte, dass alle bei den Workshops sehr diszipliniert mitgemacht haben und eine Schülerin schon am ersten Trainingstag schwärmte: „Das ist der schönste Tag meines Lebens.“ Ermöglicht hat die außergewöhnliche Aktion, die im Rahmen der alle vier Jahre stattfindenden Projektwoche der Schule stieg, der Förderverein.

    Am Montag gab es für die Schüler zunächst eine Vorführung des Zirkus’ Rondel, dann wurden sie nach Neigung und Eignung in altersgemischte Gruppen für die Workshops eingeteilt, wobei sich für jeden - auch ein Kind im Rollstuhl - eine Aufgabe fand. Nach drei Tagen Training mit der zwölfköpfigen Zirkusfamilie war am Freitag Generalprobe und abends die erste Aufführung. Das Projekt hat 9000 Euro gekostet, doch betont Förderverein-Vorsitzender Dirk Eickhoff den pädagogischen Wert. Auch Zirkusdirektor René Orthmann erklärt: „Es fördert die Zusammenarbeit der Kinder, Vertrauen und Selbstvertrauen. Es fördert ihre Motorik und nimmt Höhenangst. Der Applaus des Publikums stärkt das Selbstbewusstsein. Nachhaltig.“

    Er muss es wissen, denn der Zirkus Rondel veranstaltet „Circus-for-Kids“ seit 18 Jahren und ist stets auf lange Sicht ausgebucht. Er bringt alles mit - auch Tiere und Kostüme - und hat ein bis ins i-Tüpfelchen ausgeklügeltes Konzept. Eisbrecher im Programm  waren in Herdorf die kleinen Clowns, von denen sich ein jeder großspurig als Zirkusdirektor vorstellte, Löwen, Tiger, Eisbären, Johannisbeeren und Himbeeren ankündigte - bis ihn die Konkurrenz mit Riesengummihammer niederstreckte und seine Stelle einnahm. Natürlich sorgten die Clowns auch zwischen den Programmnummern für Gaudi. Körperbeherrschung par excellence bewiesen junge Akrobaten in Glitzerkostümen und „alte“ in nostalgischen Ringelkostümen – sie bauten sogar Menschenpyramiden. Bälle, Ringe und Teller ließen die Jongleure kreisen und leuchtende Farbspiele unterm Sternenzelt. Indianer bezauberten mit Tauben- und Beduinen mit Pony-Dressur. Ganz cool waren die Trampolinkünstler, die sogar über Feuer sprangen - außer dem kleinsten Schlingel. Bauchtänzerinnen entführten in den Orient, wo sich Fakire aufs Nagelbrett legten. Cheerleader zeigten Drahtseilakte und stiegen dabei noch durch Reifen. Liebreizend waren die kleinen Heidis und Peters mit ihrer Ziegen-Dressur.

    Bei den Trapeznummern wurde manchem schon vom Hinsehen schwindlig und Muttis schauten bang. Dafür strahlten nach jedem gelungenen Clou alle um die Wette. Nur vier Väter guckten einen Moment lang dumm aus der Wäsche, nämlich als in der Pause alle zu Popcorn und Zuckerwatte eilten, sie aber nicht vom Fleck kamen: Ein Clown hatte sie zur Sitzskulptur verknotet. Eva-Maria Stettner

     

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