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    Deuselbach

    Die Besembenner im Hunsrückhaus: Binden eines Reisigbesens ist Abschluss eines winterlichen Spazierganges

    Reisigbesen fegen feinen und groben Schmutz in Haus, Hof, Werkstatt oder Stall gleichermaßen gut. Gebunden wurden sie noch vor Jahrzehnten in der Winterzeit. Auf die Kunst des Besenbindens verstanden sich auf dem Land viele Leute.

    Winterlicher Spaziergang zur Windklangskulptur auf dem Erbeskopf. Foto: Rheinland-Pfalz-Tourismus/Heidrun Braun
    Winterlicher Spaziergang zur Windklangskulptur auf dem Erbeskopf.
    Foto: Rheinland-Pfalz-Tourismus/Heidrun Braun

    Heute weiß kaum noch einer, wie ein stabiler Reisigbesen hergestellt wird. Im Hunsrückhaus am Erbeskopf zeigt Besenbinder Karl Joachim aus Nohfelden in einem Workshop, wie ein Besen aus in der Region wachsendem Birkenreisig fachmännisch gebunden wird. Anschließend können alle Teilnehmer ihr Exemplar mit nach Hause nehmen. Die Fertigkeit des Besenbindens gehört wie das Spinnen von Wolle oder das Stricken von Strümpfen für viele in eine längst vergangene Zeit, als man sich an langen Winterabenden solch nützlichen Beschäftigungen im Haus widmete, weil es draußen zu dunkel und zu kalt war.

    Für das Besenbinden eignen sich die Äste von jungen Birken am besten. Sie werden geschnitten, sobald die Blätter im Herbst abgefallen sind. Eine Handvoll Zweige reicht, um einen ordentlichen Besen zu binden. Das Bündel biegsamer Äste wird in eine Richtung zusammengedreht. Besonders gut werden die Besen, wenn das Reisig ein paar Wochen kühl und luftig gelagert und zwischendurch immer mal wieder zusammengedreht wird. Echte "Besembenner" kommen beim Besenbinden ganz ohne Draht und Nägel aus. Das Reisig erhält mit drei aus Birkenzweigen geflochtenen Ringen in unterschiedlicher Größe Halt.

    Der Besenbinderworkshop, der sich gut mit einem Winterspaziergang zur Windklangskulptur auf dem Erbeskopf verbinden lässt, findet am Samstag, 14. Januar, von 14 bis 17 Uhr statt. Inklusive Material kostet die Teilnahme pro Person 12,50 Euro. Um für genügend Material Sorge zu tragen, ist eine Anmeldung bis Samstag, 7. Januar, unter Telefon 06504/778 oder per E-Mail an info@hunsrueckhaus.de notwendig.

    Infos: Hunsrück-Touristik, Hahn-Flughafen, Telefon 06543/507 700. Weitere Ausflugstipps gibt es unter www.gastlandschaften.de/hunsrueck 

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