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MayenWagemutig genial: Das „Weiße Rössl“ als Kammerspiel

Claus Ambrosius

Die Geschichte dieses Stücks ist eine voller Missverständnisse: Um die Uraufführung des Singspiels „Im weißen Rössl“ 1930 herrschte Tohuwabohu. Neue Gesangstexte auf den letzten Drücker, zusätzliche Musiknummern anderer Verfasser zusätzlich zu denen des Komponisten Ralph Benatzky, vor allem aber: alles ein paar Nummern größer, bitte. Für die mehr als 5000 Plätze im Großen Berliner Schauspielhaus wurde geklotzt statt gekleckert, groß das Orchester, groß die Chor- und Tänzerbesetzung, groß das Aufgebot an Statisterie, zusätzlichen Volksmusikern und einer Jazz-Kombo auf der Bühne.

Wer die vor allem von den Nachkriegsverfilmungen bestimmte Aufführungstradition eines Heile-Welt-Rössls kennt, macht sich keine Vorstellung von der rotzfrechen Originalität des Stücks, das auch an anderen europäischen Bühnen und in ...

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