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Dierdorf

Kleine Ruheoase am Rande der Stadt

Dort, wo man es gar nicht für möglich halten würde, am Rande des Städtchens Dierdorf im Landkreis Neuwied direkt an der viel befahrenen Bundesstraße 413, findet sich eine kleine Oase der Ruhe: der Dierdorfer Schlossweiher.

Der Schlossweiher ohne Schloss – ein reizvoller Ort der Ruhe Foto:
Der Schlossweiher ohne Schloss – ein reizvoller Ort der Ruhe
Foto:

Von Thilo Hagen

Wer etwas Entspannung sucht, kann dort am Ufer entlang bis in den Wald hinein zu einem Denkmal für die Opfer der Kriege schlendern. Das Besondere: Auf dem relativ kleinen Gewässer befindet sich gar noch eine kleine Insel – mit historischem Hintergrund. Dort stand bis 1902 das 1701 erbaute Residenzschloss der Fürsten zu Wied-Runkel. Bereits 1324 soll es auf der Insel eine Wasserburg gegeben haben. Heute allerdings ist davon nur noch wenig zu sehen. Mittlerweile ist eine Minigolfanlage auf der Insel errichtet worden.

Neben dem Weiher im ehemaligen Schlosspark ist ein Mausoleum zu finden. Die Grabstätte des ehemaligen Fürstenhauses zu Wied-Runkel wurde 1816 von Fürst Karl Ludwig Friedrich Alexander errichtet. Das Gebäude im neugotischen Stil diente auch zur Aufbewahrung der Grabmäler seiner Vorfahren. Da das Mausoleum verschlossen ist, wurden an den Türen kleine Gucklöcher angebracht, durch die das Innere des Baus bewundert werden kann.

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