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    Bad Kreuznach

    Ein Gefühl wie auf einem Schiff

    Ob als Ziel eines Ausflugs oder einfach mal zwischendurch: Die Anziehungskraft der Elisabethenquelle ist für Gäste und Einheimische gleichermaßen groß.

    Foto: Gabi Vogt

    Gabi Vogt

    Der südlichste Punkt der Kur-insel, an dem sich Mühlenteich und Nahe teilen, bietet nicht nur einen herrlichen Blick zum Radonstollen und dem Kautzenberg, er lädt schon früh im Jahr zum Sonnenbaden ein.

    Nur wenige Schritte weiter, am Gedenkkreuz aus 250 Jahre alten Eichenbalken, fühlt sich der Spaziergänger wie auf einem Schiff. Rechts und links wird die "Hochwassernase" wie ein Schiffsbug von der Nahe umspült, ruhig fließt das Wasser in Mühlenteich, während es im Elisabethenwehr, das nach den katastrophalen Hochwassern 1993 und 1995 neue gestaltet wurde, gurgelt und schäumt.

    Nicht nur Einheimische und Touristen fühlen sich an diesem wunderbaren Platz wohl, die Hohlräume der Schüttsteine am Elisabethenwehr bieten der vom Aussterben bedrohten Würfelnatter einen idealen Rückzugsort. Den finden auch Spaziergänger wenige Meter weiter. In der Elisabethenquelle wird Wein aus der Region ausgeschenkt, bei schönem Wetter im Freien mit Blick auf den Kurpark.

    Gleichzeitig ist die Quelle ein Ort, an dem Kreuznacher Badgeschichte geschrieben wurde. 1842 wurde dort ein Trinkpavillon errichtet. Nach dem Hochwasser 1995 war die Solequelle verunreinigt, seitdem wird der Pavillon gastronomisch genutzt. 

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