Archivierter Artikel vom 17.04.2020, 21:24 Uhr
Frankfurt

Tatort-Preview: Hommage an Hannelore Elsner ohne große Pointe

In den 90er-Jahren, als Krimiserien noch nicht massenweise auf Netflix und Co. liefen, war sie ein Star unter den Ermittlern: Kommissarin Lea Sommer alias Hannelore Elsner. Dass sich die Elsner, eine der großen deutschen Charakterschauspielerinnen, zwölf Jahre lang in der ARD als Frankfurter Kommissarin – assistiert von Til Schweiger – zeigte, dürften einige fast vergessen haben. Zu schillernd waren ihre späteren Rollen wie in Oskar Roehlers Meisterwerk „Die Unberührbare“. Doch Elsner, die an diesem Sonntag vor einem Jahr überraschend gestorben ist, bestach eben durch ihr breites, volksnahes Repertoire. So begann sie ihre Karriere an der Seite von Freddy Quinn. Später folgten Klamaukfilme mit Hansi Kraus („Die Lümmel von der ersten Bank“) und Peter Alexander („Zum Teufel mit der Penne“). „Die Kommissarin“, die zweimal auch in einem „Tatort“, dort aber in Hamburg ermittelte, zeigte die gereifte Charakterschauspielerin in einer edel und zugleich bodenständig gedrehten Krimireihe.

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