Archivierter Artikel vom 03.12.2010, 16:30 Uhr
Berlin

Chronologie: Spektakuläre Brände im Nahen Osten

In Israel und seinen Nachbarländern gab es schon mehrfach spektakuläre Brände mit Toten, Verletzten und hohen Sachschäden.

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Massive Brände in Haifa – Mainz solidarisch
Wegen der massiven Waldbrände in Haifa, im Norden Israels, starben bereits 40 Menschen.

Berlin. In Israel und seinen Nachbarländern gab es schon mehrfach spektakuläre Brände mit Toten, Verletzten und hohen Sachschäden.

August 2009, Jordanien: Ein Brand vernichtet 39 Läden im alten Buchara-Markt in der Hauptstadt Amman. Die Flammen greifen auch auf zwei Kaufhäuser über. Mindestens fünf Menschen werden verletzt.

Februar 2008, Jordanien: Bei einem Brand in einer Geburtsklinik der Stadt Irbid erleiden 34 Neugeborene und 47 Frauen Rauchgasvergiftungen. Das Feuer in dem Krankenhaus wurde wahrscheinlich durch einen Kurzschluss ausgelöst.

Oktober 2004, Syrien: In der Provinz Latakia vernichtet ein Feuer vier Quadratkilometer Wald. Die benachbarte Türkei beteiligt sich unter anderem mit Löschflugzeugen der Armee an der Brandbekämpfung.

Dezember 1999, Israel: Ein Flächenbrand vernichtet etwa 1,5 Quadratkilometer Wald in den Karmel-Bergen. Vermutlich wurde das Feuer bei seit Wochen anhaltender Trockenheit vorsätzlich gelegt. Erst im Monat davor war aus unbekannter Ursache ein Wald zwischen Tel Aviv und Jerusalem in Flammen aufgegangen.

Oktober 1999, Palästinensergebiete: Bei einem Großbrand in einer ungenehmigten Feuerzeug-Fabrik kommen in Hebron im Westjordanland 14 Menschen ums Leben. Die meisten Opfer sind Arbeiterinnen. Das 500 Quadratmeter große Gebäude ohne Notausgänge hatte lediglich eine Zulassung als Gemüseladen.

Oktober 1998, Libanon: Mehr als 130 Brände im Süden des Landes vernichten große Waldflächen. Nach Angaben der Polizei werden 85 Prozent der libanesischen Pinienwälder ein Raub der Flammen. Etwa 30 Kilometer von der Hauptstadt Beirut entfernt explodieren bei einem dieser Feuer Minen aus der Zeit des libanesischen Bürgerkrieges (1975-1990). Dabei werden mindestens zwei Menschen verletzt. dpa