Archivierter Artikel vom 19.04.2011, 14:38 Uhr
Koblenz

Aus Sicherheitsgründen: Seilbahn der Bundesgartenschau vorläufig gestoppt

Stillstand an der Seilbahn der Bundesgartenschau (Buga). Am Dienstag ist die Bahn für rund zwei Stunden gesperrt worden. Nach bisherigen Angaben war ein Motorschaden die Ursache. Eine Kontrollleuchte habe einen entsprechenden Schaden angezeigt, berichteten Mitarbeiter der Seilbahn gegenüber Betroffenen. Die Buga-Besucher mussten an der Talstation und auf der Festung Ehrenbreitstein ausharren.

Umso schlimmer, wenn sie mal nicht fuhr – was hin und wieder passierte: Eine Webcam des SWR zeigte dann auch einmal stundenlang dasselbe Bild.

Schwarze (Screenshot)

Lange Schlangen an den Bussen.

Ob die Menschen eine Gutschrift für ihren eingeschränkten Besuch der Buga erhalten sollten, stand am Dienstag nicht fest.

Katrin Steinert

Ebenso zeigt die Webcam der Bundesanstalt für Gewässerkunde stundenlang dasselbe Bild – unbewegliche schwebende Seilbahnen.

Schwarze (Screenshot)

Die Seilbahn steht: Wegen eines Motorschadens musste die Attraktion der Bundesgartenschau am Dienstag den Betrieb einstellen

Stephan Witt/RZ

Die Seilbahn steht: Wegen eines Motorschadens musste die Attraktion der Bundesgartenschau am Dienstag den Betrieb einstellen

Stephan Witt/RZ

Die Seilbahn steht: Wegen eines Motorschadens musste die Attraktion der Bundesgartenschau am Dienstag den Betrieb einstellen

Stephan Witt/RZ

Koblenz – Stillstand an der Seilbahn der Bundesgartenschau (Buga). Am Dienstag ist die Bahn für rund zwei Stunden gesperrt worden. Nach bisherigen Angaben war ein Motorschaden die Ursache. Eine Kontrollleuchte habe einen entsprechenden Schaden angezeigt, berichteten Mitarbeiter der Seilbahn gegenüber Betroffenen. Die Buga-Besucher mussten an der Talstation und auf der Festung Ehrenbreitstein ausharren.

Die Bundesgartenschau GmbH bestätigte den Stillstand. Um 16.30 Uhr konnte sie wieder Entwarnung geben, die Bahn nahm den Betrieb wieder auf. Zuvor hatte es geheißen, dass ein Motor ausgetauscht werden muss. Die Rede war von einem Defekt am „Fördermotor beim Beschleuniger“. Um ganz sicher zu gehen, sollte der Motor nicht repariert, sondern vollständig ausgewechselt werden. Nachdem der Fehler um 14.30 Uhr auftrat, hatte die Buga andertahlb bis zwei Stunden Ausfall angekündigt.

Fahrgäste, die an Bord der Bahn waren, wurden noch an die Station gebracht. Dazu verfügt die Bahn laut Betreiber über eine entsprechende Notfall-Ringschaltung, die das sicherstellen soll. Besucher wurden mit Bussen von der Festung Ehrenbreitstein zu den Veranstaltungsflächen auf der anderen Rheinseite gebracht.

Auf dem Gelände zeigten sich Besucher ungehalten. Aufgestellte Schilder sollten über die Verzögerung informieren. „Ich habe 50 Euro bezahlt und kann die Hauptattraktion nun nicht nutzen“, sagte ein empörter Familienvater unserer Zeitung. Er musste mitsamt anderen Buga-Besuchern oben auf der Festung ausharren. Die Seilbahn ist eine der Attraktionen der Bundesgartenschau, die in der vergangenen Woche eröffnet wurde.

Im vergangenen Jahr hatte die Bahn bereits einen Probebetrieb aufgenommen. Bei der Eröffnungsfahrt hatte der Stadtrat nach einer Panne ausharren müssen. Insgesamt hatten die Verantwortlichen nach dem Probebetrieb aber hochzufrieden Bilanz gezogen. Die Geschäftsführung der Buga und der Seilbahn-Firma Doppelmayr baten nun um Entschuldigung für die Panne.

(law/msc)