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    Kreis Neuwied

    Knackt der SV Roßbach Heimserie des Neulings?

    Am neunten Spieltag der Fußball-Kreisliga A Westerwald/Wied gehen die Positionskämpfe weiter. Da lediglich ein Punkt den Tabellenzweiten vom Neunten trennt, wird es an diesem Wochenende wieder einige Veränderungen geben im Tableau.

    Schiedlich-friedlich mit 1:1 trennten sich die Neuwieder Rivalen VfL Oberbieber (schwarze Trikots) und SSV Heimbach-Weis zuletzt. Nun wollen die Heimbacher die Rote Laterne loswerden. Foto: Wolfgang Heil
    Schiedlich-friedlich mit 1:1 trennten sich die Neuwieder Rivalen VfL Oberbieber (schwarze Trikots) und SSV Heimbach-Weis zuletzt. Nun wollen die Heimbacher die Rote Laterne loswerden.
    Foto: Wolfgang Heil

    SSV Heimbach-Weis – SG DJK Neustadt-Fernthal (Fr., 20 Uhr). Nach zwei Spielen ohne Niederlage will der SSV Heimbach-Weis erneut punkten, um die „Rote Laterne“ mindestens bis Sonntag nach Herschbach weiterzureichen. Die Gäste aus Neustadt sind seit drei Spieltagen sieglos. Die letzten fünf Duelle gingen alle an die DJK, die in den letzten beiden Jahren auch jeweils drei Punkte vom Kieselborn mit nach Hause genommen hat.

    TuS Asbach – SG Horressen-Elgendorf (Fr., 20 Uhr). Durch zwei verlegte Partien und das jüngste 2:3 gegen Roßbach ist der TuS Asbach in der Tabelle auf den zehnten Platz abgerutscht. Die SG Horressen ist der Angstgegner der Asbacher: Die letzten drei Spiele gegen die Westerwälder, davon zwei zu Hause, gingen alle mit 1:4 verloren. Die Gäste können sich auch in dieser Saison auf ihren Torjäger Steffen Decker verlassen: Der Torschützenkönig der vergangenen beiden Spielzeiten erzielte in acht Spielen bereits zehn Treffer.

    FC Kosova Montabaur – Spvgg Steinefrenz-Weroth (So., 14.30 Uhr in Stahlhofen). Zum Spitzenspiel empfängt der Dritte den punktgleichen Zweiten. Aufsteiger Kosova Montabaur gewann alle seine drei Heimspiele und will seine weiße Weste wahren. Die Steinefrenzer möchten an ihre Gala-Vorstellung beim 7:0 in Horressen anknüpfen und den nächsten Derbysieg einfahren.

    SG Feldkirchen/Hüllenberg – SG Herschbach-Schenkelberg (So., 14.30 Uhr in Hüllenberg). Im Kellerduell möchte die SG Feldkirchen nach fünf sieglosen Begegnungen wieder Selbstvertrauen tanken und die Abstiegsränge verlassen. Der Tabellenvorletzte Herschbach verlor nicht nur seine jüngsten vier Pflichtspiele, sondern ist auch personell arg gebeutelt. So hofft Trainer Erhan Evrem nach einer Grippewelle, die zum Ausfall der Partie gegen Asbach führte, auf die Rückkehr einiger Akteure, um mit einer schlagkräftigen Truppe bei der SG Feldkirchen wie im Vorjahr (0:0) zu punkten.

    SG Niederbreitbach/Waldbreitbach – SG Nauort/Ransbach (So., 15 Uhr in Waldbreitbach). Die SG Niederbreitbach will zu Hause wieder eine Macht werden und nach dem 2:1 gegen Kosova Montabaur mit dem nächsten Heimsieg nachlegen. Die Nauorter warten noch auf ihren ersten Auswärtserfolg. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften im April 2016 endete 3:3. Dabei verspielten die Niederbreitbacher in Nauort einen 3:0-Vorsprung.

    SG St. Katharinen/Vettelschoß – SV Roßbach/Verscheid (So., 15.30 Uhr in St. Katharinen). Der Neuling aus St. Katharinen und Vettelschoß findet sich gut zurecht in der neuen Spielklasse und gewann zu Hause drei Mal in Serie. Der SV Roßbach hat sich ein wenig absetzen können und steht mit fünf Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Ein Glücksgriff für das Team von Trainer Uwe van Eckeren ist der reaktivierte 45-jährige Martin Köhns, der das Spiel im Mittelfeld ordnet. Daniel Korzilius

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