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    Kreisgebiet

    Gutes Omen für Nauort und Steinefrenz

    Am sechsten Spieltag der Fußball-Kreisliga A Westerwald/Wied steigen zwei Begegnungen bereits heute Abend. Lediglich drei Spiele stehen am Sonntag auf dem Programm.

    Die SG Horressen-Elgendorf (helle Trikots) muss am Sonntag nach Roßbach ins Wiedbachtal, die SG Nauort/Ransbach (rechts) erwartet bereits am heutigen Freitagabend den SSV Heimbach-Weis.  Foto: Michelle Saal
    Die SG Horressen-Elgendorf (helle Trikots) muss am Sonntag nach Roßbach ins Wiedbachtal, die SG Nauort/Ransbach (rechts) erwartet bereits am heutigen Freitagabend den SSV Heimbach-Weis.
    Foto: Michelle Saal

    SG Nauort/Ransbach – SSV Heimbach-Weis (Fr., 20 Uhr). Die Gastgeber wollen auch ihr drittes Heimspiel gewinnen und anschließend auf der Nauorter Kirmes feiern. An das letzte Heimspiel gegen Heimbach-Weis erinnert man sich in Nauort nur allzu gerne: Mit dem 3:1-Sieg wurde im Mai 2016 vor 500 Zuschauern der Bezirksliga-Aufstieg perfekt gemacht. Der SSV Heimbach-Weis ist als einziges Team der Liga noch sieglos und liegt mit nur einem Zähler auf dem letzten Tabellenplatz.

    SG St. Katharinen/Vettelschoß – Spvgg Steinefrenz-Weroth (Fr., 20 Uhr). Mit dem dritten Heimsieg in Folge könnte der Aufsteiger aus St. Katharinen und Vettelschoß den Sprung ins Tabellenmittelfeld schaffen. Allerdings wartet eine harte Nuss auf die Mannschaft des Trainer-Duos Michael Dasbach und Dirk Schommers mit der noch ungeschlagenen Spvgg Steinefrenz. Beide Teams standen sich vor zwei Jahren in der Relegation gegenüber. Damals sicherte sich Steinefrenz durch einen 1:0-Auswärtssieg den Klassenverbleib, während der Gegner den Sprung ins Kreisliga-Oberhaus verpasste.

    SV Roßbach/Verscheid – SG Horressen-Elgendorf (So., 14.30 Uhr). Allen personellen Sorgen zum Trotz hat der SV Roßbach die Tabellenspitze erklommen. Erfolgsgarant ist Stürmer Johannes Noll, der sieben von zwölf Treffern erzielte. Der Gast aus Horressen kann sich ebenfalls auf seinen Torjäger Steffen Decker verlassen, der in drei Spielen bereits sechsmal zuschlug. Wenn die Westerwälder eine Woche nach dem 5:2 gegen Neustadt den nächsten Spitzenreiter stürzen wollen, müssen sie ihre „Rasen-Phobie“ ablegen: In der vergangenen Saison verlor die Mannschaft von Trainer Daniel Korzilius alle vier Auswärtsspiele auf Naturrasen und kassierte dabei im Schnitt fünf Gegentreffer (9:20 Tore). Da passte die deftige 3:6-Klatsche in Roßbach ins Bild.

    FC Kosova Montabaur – SG Puderbach/Daufenbach/Urbach-Dernbach/Raubach (So., 14.30 Uhr, in Stahlhofen). Nach dem Last-Minute-Erfolg in Heimbach-Weis (2:1) will der heimstarke Aufsteiger FC Kosova Montabaur mit zwei Heimsiegen gegen Puderbach und am Mittwoch im Nachholspiel gegen Horressen die vorderen Plätze ins Visier nehmen. Die Puderbacher kennen sich ebenfalls mit späten Siegtoren aus und gewannen zuletzt sogar zweimal in Folge gegen Heimbach-Weis (2:1) und bei der SG Niederbreitbach (3:2) durch Treffer in der letzten Minute.

    SG Herschbach-Schenkelberg – SG Niederbreitbach/Waldbreitbach (So., 15 Uhr). Die Herschbacher holten aus ihren bisherigen sechs Spielen fünf Punkte und liegen damit auf einem Abstiegsplatz. Einen Rang schlechter platziert ist überraschenderweise die SG Niederbreitbach. Vor der Saison galt die junge Mannschaft von Trainer Konny Wall noch als Geheimfavorit im Titelkampf, nach vier Spielen ohne Sieg muss man bei den Wiedtalern jedoch von einem Fehlstart sprechen. ius

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