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    Zwei Busse brennen völlig aus: Die Flammen schlagen meterhoch

    Auf einem Parkplatz in der Kirner Innenstadt sind in der Nacht zum Sonntag gegen 3 Uhr zwei Busse vollständig ausgebrannt. Die Brandursache ist derzeit noch ungeklärt. Der entstandene Schaden wird auf etwa 200 000 Euro geschätzt.

    Lichterloh brannten die Busse auf dem Parkplatz "Kiesel" in der Kirner Innenstadt. Der entstandene Schaden ist enorm.
    Lichterloh brannten die Busse auf dem Parkplatz "Kiesel" in der Kirner Innenstadt. Der entstandene Schaden ist enorm.
    Foto: Sebastian Schmitt

    Von unserem Mitarbeiter Sebastian Schmitt

    Kirn. "Ein Bus im Vollbrand auf der Kiesel an der neuen Brücke", so alarmierte die Leitstelle Bad Kreuznach am Sonntagmorgen kurz nach 3 Uhr die Feuerwehr Kirn. Bereits auf der Anfahrt zum Feuerwehrhaus, das nur 180 Meter entfernt liegt, sahen die Kirner Wehrleute die meterhohen Flammen an den abgestellten Fahrzeugen. Dabei waren einige Kirner Wehrleute skeptisch, als sie gerufen wurden, da sie bereits des Öfteren wegen geplatzter Kühlerschläuche ausrücken mussten.

    Doch es war schnell klar, dass dies ein Großeinsatz wird. Ein Feuerwehrmann aus Oberhausen hatte zuvor den Notruf abgesetzt. "Das Feuer breitete sich so schnell im gesamten Bus aus und griff dann direkt auf den zweiten Bus", berichtete der Mann.

    Als die Kirner Feuerwehrleute mit Einsatzleiter Andreas Kaiser eintrafen, standen beide Busse im Vollbrand. Bis zu sechs Meter hoch schlugen die Flammen aus den Bussen; der Feuerschein und der Brandgeruch waren in großen Teilen der Kirner Stadt wahrnehmbar. Explodierende Busreifen sorgten dafür, dass die rund 100 Schaulustigen den Brandort während des Einsatzes in gebührendem Abstand beobachteten.

    Die 24 Feuerwehrleute konnten die Flammen durch massiven Wassereinsatz und Spezialschaum relativ schnell unter Kontrolle bringen. Schwieriger gestalteten sich die Nachlöscharbeiten in den Kabelkanälen des Busses. Sämtliche Klappen und Öffnungen wurden geöffnet, um die Glutnester abzulöschen.

    Die Feuerwehr versuchte das Übergreifen des Feuers und größere Schäden an einem etwa fünf Meter entfernt geparkten Lkw zu verhindern. Allerdings wurde das Führerhaus durch die enorme Hitze stark beschädigt. Mehrere der Einsatzkräfte gingen dabei unter umluftunabhängigen Atemschutz vor, um den brennenden Bus zu löschen. Mit einem Schaumrohr und mehreren C-Strahlrohren konnte ein Übergreifen auf die benachbarten Lastwagen verhindert werden. An dem ersten Bus, wo das Feuer ausbrach, breitete sich das Feuer binnen weniger Minuten rasend schnell aus, und es bleib nicht mehr viel vom Fahrzeug übrig. Verbrannte, verschmorte und verkohlte Sitze, geschmolzene Innenverkleidung, herabhängende Kabel und überall Ruß.

    Der Bus war in der Nacht gegen 0.30 Uhr von Gemünden nach Kirn überführt und "Auf der Kiesel" abgestellt worden. Die Busse waren zum Zeitpunkt des Brandes leer. Verletzte gab es keine. Nach gut vier Stunden waren die letzten Glutnester erstickt.

    Die Brandursache konnte noch nicht geklärt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Brandexperten werden die Wracks nun in Augenschein nehmen. Erst dann kann der Abtransport erfolgen. Wahrscheinlich werden die Busse mit einem größeren Autokran auf Tieflader verladen.

    Die Parkfläche der Kiesel musste für die Löscharbeiten voll gesperrt werden. Begleitet wurde der Einsatz vom Ortsverband des DRK Kirn unter Führung von Frank Weger.

    Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 200 000 Euro. Erst mit einsetzendem Tageslicht wurde das Ausmaß sichtbar: Neben den beiden ausgebrannten Bussen wurde der Lkw beschädigt, mehrere LED-Straßenleuchten sind völlig zerstört, und auch der Untergrund hat durch die enorme Hitze Schaden genommen.

    Zeugenhinweise an die Polizei in Kirn unter der Telefonnummer 06752/1560 oder an jede andere Polizeidienststelle.

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