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    Stadt und Verbandsgemeinde Kirn-Land: Personalunion endete 1896

    VG Kirn-Land. Im letzten Teil unserer kleinen Serie zur Verbandsgemeinde Kirn-Land widmen wir uns den Bürgermeistern von Stadt und VG seit etwa 1870.

    1969 erfolgten im Rahmen einer kommunalen Gebietsreform die Zusammenschlüsse der ehemals selbstständigen Gemeinden Hochstetten (mit St. Johannisberg), Hochstädten und Dhaun (hier das Schloss) zur Gemeinde Hochstetten-Dhaun. Im gleichen Jahr verschmolzen die Gemeinden Krebsweiler und Heimberg zur neuen Gemeinde Heimweiler.
    1969 erfolgten im Rahmen einer kommunalen Gebietsreform die Zusammenschlüsse der ehemals selbstständigen Gemeinden Hochstetten (mit St. Johannisberg), Hochstädten und Dhaun (hier das Schloss) zur Gemeinde Hochstetten-Dhaun. Im gleichen Jahr verschmolzen die Gemeinden Krebsweiler und Heimberg zur neuen Gemeinde Heimweiler.
    Foto: Andreas Nitsch

    VG Kirn-Land. Im letzten Teil unserer kleinen Serie zur Verbandsgemeinde Kirn-Land widmen wir uns den Bürgermeistern von Stadt und VG seit etwa 1870.

    Im Juni 1896 war die zweite Wahlperiode von Bürgermeister Johann Rau abgelaufen. Rau hatte 24 Jahre lang die Stadt- und Landbürgermeisterei Kirn in Personalunion geleitet.Aus Alters- und Gesundheitsgründen wollte er nun nicht mehr kandidieren. Am 14. August 1896 wurde Fritz Bleek zum hauptamtlichen Bürgermeister der Stadt Kirn gewählt. Damit gehörte das bisher in Personalunion geführte Bürgermeisteramt der Stadt und der Landgemeinden der Vergangenheit an. Johann Rau aber führte die Amtsgeschäfte der Landbürgermeisterei Kirn noch acht Jahre weiter und trat im Oktober 1904 in den Ruhestand. Wenige Tage später wurde durch einen Erlass des Oberpräsidenten der Rheinprovinz Rudolf Kirch aus Daun in der Eifel zum kommissarischen Bürgermeister der Landbürgermeisterei Kirn ernannt. Kirch blieb nur knapp drei Jahre in Kirn und ging wieder nach Daun zurück. Nachfolger wurde Alfred Bongartz. Nachdem Bongartz im Juni 1920 Bürgermeister der Stadt Kirn wurde, erhielt Jakob Reiss das Bürgermeisteramt für die Landgemeinden, das er bis 1946 ausübte.

    Im Dezember 1927 wurde die Bürgermeisterei Kirn-Land in Amt Kirn-Land umbenannt. Auch die Bürgermeisterei Becherbach erhielt die Bezeichnung Amt Becherbach. 1932 wurde der Kreis Meisenheim aufgelöst und dem Kreis Bad Kreuznach angegliedert. Das bis dahin zum Kreis Meisenheim gehörende Amt Becherbach mit den Gemeinden Bärenbach, Becherbach, Heimberg, Hoppstädten, Hundsbach, Krebsweiler, Limbach und Otzweiler blieb vorerst bestehen. Mit der Auflösung des Amtes Becherbach am 1. August 1940 erfolgte die Zuteilung der Gemeinden Bärenbach, Becherbach, Heimberg, Krebsweiler, Limbach und Otzweiler zum Amt Kirn-Land, die Gemeinden Hoppstädten und Hundsbach kamen zum Amt Meisenheim. Zu Kirn-Land kamen außerdem noch die Gemeinden Hochstädten und Meckenbach aus der bisherigen Bürgermeisterei Meddersheim. Das Amt Kirn-Land umfasste nun 15 Gemeinden, eine Gesamtfläche von knapp 80 Quadratmetern und etwa 5500 Einwohner.

    Nach Kriegsende und kurzzeitiger kommissarischer Amtsverwaltung wählte die Amtsvertretung im Januar 1949 Wilhelm Dröscher zum hauptamtlichen Bürgermeister des Amtes Kirn-Land. Dröschers Amtszeit endete am 2. März 1967. Wegen zu starker Inanspruchnahme als Bundestagsabgeordneter und Mitglied des Europäischen Parlaments wollte er das Bürgermeisteramt nicht mehr länger wahrnehmen. Im September 1966 wurde Adolf Schwenk zum neuen Verwaltungschef des Amtes Kirn-Land gewählt und im März 1967 ins Amt eingeführt.

    Am 1. Oktober 1968 wurde das bisherige Amt Kirn-Land in Verbandsgemeinde Kirn-Land umbenannt. 1969 erfolgten im Rahmen einer kommunalen Gebietsreform die Zusammenschlüsse der ehemals selbstständigen Gemeinden Hochstetten (mit St. Johannisberg), Hochstädten und Dhaun zur Gemeinde Hochstetten-Dhaun sowie der Gemeinden Krebsweiler und Heimberg zur neuen Gemeinde Heimweiler. Im gleichen Jahr wurde die Gemeinde Kallenfels in die Stadt Kirn eingemeindet. Die Verbandsgemeinde erhielt abermals ein neues Gesicht.

    Bürgermeister Adolf Schwenk trat am 2. März 1987 in den Ruhestand. Sein Nachfolger wurde Günter Schwenk. Bei den Kommunalwahlen im Jahr 19?? wurde Harald Beuscher aus Seesbach zum Bürgermeister gewählt. Seine Amtszeit betrug nur vier Jahre, weil er vorzeitig aus dem Amt schied. Bis zur Amtseinführung von Werner Müller im November 2009 führte der Beigeordnete Heinz Herrmann aus Simmertal die Amtsgeschäfte.  

    Mehr zu diesem Thema am Mittwoch in der Kirner Zeitung

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