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    Skywalk soll ein Touristenmagnetin Kirn werden

    Ein touristisches Highlight soll die Region Kirn weiter voranbringen. Das kündigte Bürgermeister Werner Müller gestern Abend beim gemeinsamen Neujahrsempfang von Verbandsgemeinde Kirn-Land, Stadt Kirn, Werbegemeinschaft Kirn aktiv und Gewerbeinitiative Kirner Land vor 400 Gäste im Oberhausener Bürgerhaus an.

    Auf ein Neues: Vor rund 400 Besuchern stießen gestern Abend (von links) Manfred Kuhn (Gewerbeinitiative), Hans-Jürgen Dinig (Kirn aktiv) und die Bürgermeister Fritz Wagner und Werner Müller in der Oberhausener Bürgerhalle beim Neujahrsempfang an. Die Fusion ist Thema Nummer eins.
    Auf ein Neues: Vor rund 400 Besuchern stießen gestern Abend (von links) Manfred Kuhn (Gewerbeinitiative), Hans-Jürgen Dinig (Kirn aktiv) und die Bürgermeister Fritz Wagner und Werner Müller in der Oberhausener Bürgerhalle beim Neujahrsempfang an. Die Fusion ist Thema Nummer eins.
    Foto: Armin Seibert

    oberhausen/Kirn - Ein touristisches Highlight soll die Region Kirn weiter voranbringen. Das kündigte Bürgermeister Werner Müller gestern Abend beim gemeinsamen Neujahrsempfang von Verbandsgemeinde Kirn-Land, Stadt Kirn, Werbegemeinschaft Kirn aktiv und Gewerbeinitiative Kirner Land vor 400 Gäste im Oberhausener Bürgerhaus an.

    Über dem Steinbruch St. Johannisberg soll ein „Skywalk“, eine Aussichtsplattform mit Glasboden, entstehen. Von dort ist aus 120 Metern Höhe ein fantastischer Blick ins Nahetal möglich. Fördermittel aus dem EU-Programm Leader plus sind bewilligt. Die Detailplanung, wie das Projekt baulich und statisch verwirklicht werden soll, läuft. Damit will die Verbandsgemeinde an den touristischen Erfolg des Jahres 2012 anknüpfen: Die Auszeichnung der Vitalroute Hahnenbachtal als Deutschlands schönster Wanderweg wurde gefeiert.
    Die Kirner Region bleibe trotz knapper Finanzausstattung lebens- und liebenswert, betonte Müller. Es sei trotz enger Finanzen gelungen, die Region wieder ein Stück nach vorn zu bringen.
    Top-Thema ist und bleibt die geplante Fusion von Kirn-Land mit der Stadt. Weil sich Finanzprobleme ergeben, trete man auf der Stelle. Müller sagte: „Wir hoffen, dass ein Arbeitspapier bis Ostern Klarheit bringt.“ Froh ist er, dass in der Stadt Kirn der Brückenschlag gelungen ist, und dass das B 41-Planfeststellungsverfahren für Hochstetten-Dhaun auf dem Weg ist: „Nun müssen wir kämpfen, dass schnell Geld für den Ausbau fließt.“
    Die Feuerwehren sollen 2013 etliche neue Fahrzeuge bekommen. Dabei betonte Müller, es handele sich nicht um Freizeitvereine. Brandschutz werde im gesetzlichen Auftrag von 400 ehrenamtlichen Aktiven geleistet. Und das ohne Bezahlung. Die Wehrleistungen hätten reibungslos gewechselt. Auch das Klima zwischen Stadt- und Verbandsgemeindewehren sei entspannt.
    Gemeinsam feiern will man das Silberjubiläum der Verbandsgemeinde, die vor 25 Jahren in die Lederfabrik Böcking einzog. Gemeinden und Stadt sollen sich am 31. August und 1. September präsentieren. Stadt und VG machen auch gemeinsame Sache im Juni beim Tag des offenen Steinbruchs.
    Sorgen macht Schloss Dhaun. Die Forderung, Holz- statt Kunststofffenster einzubauen hat die Renovierungspläne gestoppt. Müller: „Die Investition ist doppelt so hoch, die Folgekosten sind nicht zu finanzieren. Ich hoffe auf den gesunden Menschenverstand, damit die Sanierung bald beginnen kann.“ Mit einer modernen Geschichte über den alten Noah im heutigen Bürokratendschungel regte Müller zum Nachdenken an, rief aber zu Optimismus auf: „Schließlich haben wir den 21. Dezember überlebt.“
    In die Bürokratiekerbe schlug Manfred Kuhn, stellvertretender Vorsitzender der Gewerbeinitiative Kirner Land (GiK). Es gebe auch in der Region oft Probleme mit Behörden. Kuhn verwies auf einige Veranstaltungen der GiK 2013, wie ein Workshop mit Joey Kelly. Für die anstehende Fusion wünscht er sich, dass sie ohne interne Reibungsverluste geschafft wird. Weil der „Milde Westen“ innerhalb des Kreises Bad Kreuznach oft vergessen werde, sei der Zusammenhalt vor Ort umso wichtiger, betonte Kuhn. Dem bisherigen GiK-Vorsitzenden Rolf Lagrange, der Ende des Jahres seinen Vorsitz abgegeben hatte, und Vorstandsmitglied Werner Nau wünschte er gute Genesung nach gesundheitlichen Problemen.
    Den Zusammenhalt von Stadt und Kirn-Land hatte auch Werner Müller in seiner Ansprache mehrfach betont: Er sprach einige Punkte „auch im Namen meines Kollegen Fritz Wagner“ an (der neben ihm stand) und dankte ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz. Der traditionelle Empfang, der diesmal auf dem „Land“ stattfand, und bei dem deshalb Müller und Kuhn Grußworte sprachen, war bei Brezel, Bier und Landjägern der ideale Jahresauftakt: Auf dem kleinen Dienstweg wurde Lokalpolitik gemacht, viele Termine abgestimmt. Am Montag kann das Jahr 2013 in der Kirner Region durchstarten. Armin Seibert

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