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    Kreis Bad Kreuznach

    Nach Jahren des Sinkflugs beim Nahe-Erlebnistag: Radlerzahl steigt leicht an

    Morgens bewölkt, nachmittags 25 Grad bei Sonnenschein, ein gefühlter Anstieg der Teilnehmerzahlen nach zwei schwächelnden Jahren und die „Neuerfindung des Rades“, das waren die Eckdaten des 24. Naherad-Erlebnistages „Nahe Hit, rad'l mit!“, der am Sonntagmorgen offiziell am ehemaligen Salinenverwaltungsgebäude in Bad Münster am Stein startete.

    Auch am Booser Herrenhof war eine der 27 Stationen beim gestrigen Naheraderlebnistag und damit erstmals nicht in der Dorfmitte an der Denkmalinsel. Gern ließen sich etliche Radler hier nieder.  Foto: Josef Nürnberg
    Auch am Booser Herrenhof war eine der 27 Stationen beim gestrigen Naheraderlebnistag und damit erstmals nicht in der Dorfmitte an der Denkmalinsel. Gern ließen sich etliche Radler hier nieder.
    Foto: Josef Nürnberg

    Wenn eins von der 24. Auflage des Erlebnistages haften bleibt, dann ist es die explosionsartige Zunahme der E-Bikes. Grund genug, dass Wilhelm Hoffmann meinte: „Die Entwicklung des E-Bikes kommt einer Neuerfindung des Rades gleich.“ Der Mann muss es wissen, arbeitet er doch für Michels Zweiradshop und ist gewissermaßen seit Jahren beim Rad-Erlebnistag der Retter für manch havarierten Radler. Begeistert vom strombetriebenen Rad war auch der Niederhäuser Ortsbürgermeister Manfred Kauer, der sich kurz auf den E-Drahtesel von VG-Bürgermeister Markus Lüttger schwang und eine Proberunde wagte.

    Dank der Motorisierung ist die 128 Kilometer lange Strecke des Naheradweges locker zu schaffen, da war sich Kauer sicher. Der blieb aber dennoch lieber an der örtlichen Verpflegungsstation und zeigte sich vom Andrang angetan. „Ich bin überzeugt, dass in diesem Jahr wieder mehr Radler unterwegs sind“, zog er ein erstes positives Fazit. Es wäre der Veranstaltung sicher nicht gut bekommen, wenn sie auch im dritten Jahr geschwächelt hätte, mutmaßte er. Ähnlich sah es auch Ute Meinhard von der Naheland-Touristik, die attestierte: „Das Wetter hat unserer Veranstaltung in die Karten gespielt.“ Meinhard war selbst mit dem Rad unterwegs und bekam daher direkte Rückmeldungen von den 27 Stationen. „Und die waren alle sehr zufrieden“, berichtete sie. Die gute Beteiligung zeige, dass der Rad-Erlebnistag wichtig ist, um auf die Region aufmerksam zu machen. Die Kreuznacher Polizei dagegen hatte am Nachmittag noch von weniger Radlern als sonst gesprochen, räumte aber ein, dass dieser Eindruck durchaus subjektiv sei und ja auch von Zeitpunkt und Ort der Schätzung abhängig.

    Vom Start an dabei war Weinprinzessin Julia Peitz, die sich fast schon als Radprofi entpuppte. Denn häufig legt sie den Weg von ihrem Wohnort Guldental zur Uni Geisenheim mit dem Fahrrad zurück. Natürlich warb sie vor dem Start auch für den Wein, riet aber dazu, vor der Radtour nicht zu viel vom guten Rebensaft zu kosten. Wie die Prinzessin warb auch Oberbürgermeisterin Heike Kaster-Meurer dafür, die Landschaft aus eher ungewohnter Perspektive zu genießen, während Ortsvorsteherin Bettina Mackeprang die Radler mit den Schönheiten von BME lockte. Um alle Angebote wahrnehmen zu können oder sich an den acht geführten Rad-Erlebnistouren zu beteiligen, hätte der Erlebnistag mindestens eine Woche dauern müssen. Grund genug, zur 25. Auflage 2018 wiederzukommen. Ob dann in Niederhausen, wie von vielen Bürgern gefordert, die Straße gesperrt wird? „Hier fahren 1000 Autos bei 200 Fahrrädern, das kann doch nicht sein“, sagte Rolf Beuscher von der Niederhäuser BI Weinlehrpfad.

    Mehr zum Naheradtag auf Seite 22

    Von unserem Reporter Josef Nürnberg

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