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    Merxheim

    Mit neuem Tempomesser Autofahrer in Merxheim sensibilisieren

    Jetzt können die Merxheimer an ihren Ortseingängen einen Tempomesser aufstellen. Ob der die Autofahrer bremst?

    Mit dem neuen und mobilen Tempomessgerät für Merxheim (von links): Bruno Schneider, Ratsfrau Marianne Eckhardt, Gemeindearbeiter Volker Schwindt, Ortsbürgermeister Egon Eckhardt und Ratsmann Harald Hahn. Das Gerät wird wechselnd an den Ortseingängen stehen.
    Mit dem neuen und mobilen Tempomessgerät für Merxheim (von links): Bruno Schneider, Ratsfrau Marianne Eckhardt, Gemeindearbeiter Volker Schwindt, Ortsbürgermeister Egon Eckhardt und Ratsmann Harald Hahn. Das Gerät wird wechselnd an den Ortseingängen stehen.
    Foto: Stefan Munzlinger

    Seit Jahren steht das Geld für eine Tempo-Messanlage im Haushalt Merxheims, immer wieder lehnte die Kommunalaufsicht deren Anschaffung mit Blick auf die Finanzlage des Dorfs ab.

    Denn das sei eine freiwillige Leistung und könne mit Blick auf die Pflichtaufgaben nicht genehmigt werden, so die Aufseher.

    Wenn der Kauf nicht aus eigener Kraft zu realisieren ist, muss ein Sponsor her: Am Mittwochmorgen übergab Bauunternehmer Bruno Schneider, selbst gebürtiger Merxheimer, eine nagelneue Messanlage an seine Heimatgemeinde. Kosten: knapp 3000 Euro.

    Eine solche Anlage misst das gefahrene Tempo und zeigt es an – je nach Bautyp mit einem lachenden Gesicht, wenn man langsamer als 50 fährt, und mit einem traurigen Gesicht, wenn man schneller unterwegs ist. Ein solches Gerät hat die Nachbargemeinde Meddersheim seit Jahren. „Das hat sich bewährt", hat der Merxheimer Ortsbürgermeister Egon Eckhardt erfahren. Die Autofahrer träten an den Ortseingängen auf die Bremse.

    Das Merxheimer Gerät zeigt dem einen grünen Haken, der sich ans Tempo auf der L 232 hält. Es wird monatlich wechselnd an den Ortseingängen aus Richtung Meddersheim und Martinstein platziert. Es zeigt nicht nur das Tempo an, sondern hält auch fest, wie viele Autos die Eingänge passieren. Damit bringt es die veraltete Verkehrszählung Mitte der 90er-Jahre auf den aktuellen Stand.

    Für Ortsbürgermeister Eckhardt endet damit eine lange Wartezeit. Zwar seien nahezu alle Gemeindestraßen mittlerweile in Tempo-30-Zonen umgewandelt, doch noch immer führen viele Autos zu schnell. Vor allem auf der Landesstraße 232, für die der Landesbetrieb Mobilität (LBM) verantwortlich sei. Auf diese viel befahrene Haupttrasse durchs Dorf habe die Gemeinde keinen Zugriff und könne nur appellieren, dass verkehrsbremsende Maßnahmen umgesetzt würden. Immerhin habe man erreicht, dass wenigstens vor der katholischen Kindertagesstätte am Ortsausgang in Richtung Martinstein ein Tempo-30-Gebot ausgesprochen wurde: montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr. Das Ordnungsamt der Verbandsgemeinde habe dagegen argumentiert.

    Mit dem neuen Tempogerät hat die Gemeinde jetzt ein eigenes Werkzeug, mit dem sie das gefahrene Tempo zu beeinflussen hofft. Auf den anderen brenzligen Straßenstellen im Dorf will man Autofahrer mit weißen und quadratischen Markierungen sensibilisieren; etwa an der Ecke obere Großstraße, auf Höhe der Tierarztpraxis Erbeldinger und der Einfahrt zum Baugebiet Römerberg, wo gleich drei Feldwege auf die Gemeindestraße treffen und nie ganz klar ist, wer denn nun Vorfahrt hat. Ein reduziertes Tempo sei dort auch unfallverhütend, so Eckhardt.

    Ein weiteres Problemeck: der neue und ansehnliche Kreisel am Ortseingang aus Richtung Meddersheim. Zwar habe er sich bei der flüssigen Verkehrsverteilung bewährt; beim Tempo, mit dem die Wagen ins Dorf führen dagegen nicht. Im Gegenteil: Für manchen sei es offenkundig eine Herausforderung, „die Kurve des Kreisels mit höchstmöglicher Geschwindigkeit zu nehmen", stellt Egon Eckhardt kopfschüttelnd fest. Stefan Munzlinger

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