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    Landtagsabgeordneter schöpft zu Hause Kraft für den Wahlkampf

     Kirn - So kennt ihn jeder in Kirn: ruhig, zurückhaltend, abgeklärt. Aber was in Peter Wilhelm Dröscher jetzt wirklich vor sich geht, das weiß außer ihm wahrscheinlich keiner. Er sieht jedenfalls etwas angespannter aus als sonst, denn die Uhr tickt: In 50 Tagen stimmen die Wähler ab, ob der 64-Jährige wieder in den Landtag einziehen kann.

    Peter Wilhelm Dröscher liest viel und gern.
    Peter Wilhelm Dröscher liest viel und gern.
    Foto: Klaus Dietrich

     

    Kirn - So kennt ihn jeder in Kirn: ruhig, zurückhaltend, abgeklärt. Aber was in Peter Wilhelm Dröscher jetzt wirklich vor sich geht, das weiß außer ihm wahrscheinlich keiner. Er sieht jedenfalls etwas angespannter aus als sonst, denn die Uhr tickt: In 50 Tagen stimmen die Wähler ab, ob der 64-Jährige wieder in den Landtag einziehen kann.

    Den Namen Dröscher kennt an der mittleren Nahe jedes Kind. Peter Wilhelms Vater, „der gute Mensch von Kirn“, schaffte den Aufstieg vom Amtsbürgermeister zum Bundesschatzmeister der SPD. „Dröscher ist an der Nahe eine Macht“, schrieb vor Jahren ein bekannter Journalist.

    Peter Wilhelm Dröscher steht – gewollt oder ungewollt – in der Tradition seines Vaters. Das wird dem Besucher auch am Lieblingsort des 64-Jährigen schnell klar: Sein Wohnzimmer ist sein Ruhepol, sein Rückzugsraum, sein Refugium. In das Haus „Im hohen Rech“ zog Familie Dröscher 1957 ein, hier wuchs Peter Wilhelm mit seinen drei Brüdern und den zwei Schwestern in einem toleranten und weltoffenen Elternhaus auf. Wie beschreibt er das Verhältnis zu seinem 1977 verstorbenen Vater? „Gut“, antwortet der SPD-Landtagsabgeordnete, „aber mein Vater war viel unterwegs. Die Mutter hatte die Hauptlast in der Familie zu tragen.“

    In der „guten Stube“ hat sich inzwischen natürlich einiges verändert. Zwar ist „die Grundstruktur geblieben“, aber der handwerklich begabte Peter Wilhelm Dröscher, der nach Jahren des beruflichen Wechsels seit 1993 wieder in seinem Elternhaus in Kirn lebt, drückt seither dem Gebäude seinen Stempel auf. Der studierte Designer liebt seinen Kachelofen heiß und innig. Hier entspannt sich der Abgeordnete. Der Tag kann noch so lang gewesen sein – er endet fast immer auf der Ledercouch bei einem Gläschen Rotwein von der Nahe. Hier im Wohnzimmer saßen früher Politgrößen wie Willy Brandt und Herbert Wehner sowie Botschafter aus aller Herren Länder. Daran erinnern Bücher und Dokumente, die in den Regalen neben aktuellen Romanen Platz finden.

    Peter Wilhelm Dröscher ist eine Leseratte. Er genießt jede Zeile. „Lesen ist Kino im Kopf“, sinniert der Sozialwissenschaftler, der sich zwar gerne ins Wohnzimmer zurückzieht und dort viel mit Ehefrau Bärbel spricht, der aber auch feststellt: „Ich brauche die Nähe zu den Menschen.“ Er ist in einer Unmenge von Vereinen präsent, hat Ehrenämter wie das des Ersten Beigeordneten der Stadt Kirn inne. Der MdL kennt jede Stadt und jedes Dorf in seinem Wahlkreis.

    Dröscher freut sich, dass das gemütliche Wohnzimmer immer noch den Mittelpunkt darstellt, wenn sich die Familie mitsamt den erwachsenen Kindern Florian, Tobias und Judith in Kirn trifft. Klaus Dietrich

    Kirn
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