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    Koblenz

    Kammerpreismünzen stehen für Qualität

    „Münze drauf – Qualität drin“ so heißt der Slogan der Landesprämierung für Wein und Sekt der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz. Der Verbraucher weiß also: Klebt auf einer Flasche die Goldene, Silberne oder Bronzene Kammerpreismünze, so erhält er ausgezeichnete Qualität.

    Die ausgezeichneten Weingüter von der Nahe mit der frisch gekürten Deutschen Weinkönigin Katharina Staab (3. v. l.)  Foto: Landwirtschaftskammer
    Die ausgezeichneten Weingüter von der Nahe mit der frisch gekürten Deutschen Weinkönigin Katharina Staab (3. v. l.)
    Foto: Landwirtschaftskammer

    Mit der Verleihung der bedeutendsten Auszeichnungen des Landes für die Winzer in den Anbaugebieten Ahr, Mittelrhein, Mosel und Nahe endete nun in der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle das Prämierungsjahr 2016/2017. Der Präsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Norbert Schindler, zeichnete zusammen mit Andy Becht, Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium, die besten Erzeuger mit Staatsehren- und Ehrenpreisen sowie die besten Weine und Sekte der Landesprämierung mit Kammerpreismünzen in Gold, Silber und Bronze aus.

    Von insgesamt 19 Staatsehrenpreisen gingen 13 an Betriebe an der Mosel, vier an die Nahe, einer an den Mittelrhein und einer an die Ahr. Weitere 17 Betriebe wurden mit Ehrenpreisen der Städte und Landkreise, von Kammern und Verbänden sowie der Landwirtschaftskammer und der Landfrauenverbände geehrt.

    Landesweit hatten im zurückliegenden Prämierungsjahr 1364 Betriebe mit 18.251 Weinen und Sekten an dem Wettbewerb teilgenommen. Aus den sechs rheinland-pfälzischen Anbaugebieten schickten sie ihre besten Erzeugnisse in das Rennen um Gold, Silber und Bronze. Darunter waren zehn Betriebe aus dem Anbaugebiet Ahr, 30 vom Mittelrhein, 360 von der Mosel und 97 von der Nahe. „Wir freuen uns über jeden Erzeuger, der mitmacht, und sind stolz auf die hohe Qualität der Produkte“, sagte Schindler.

    Vonseiten der Kammer gebe es Bestrebungen, die Landesprämierung beim Verbraucher bekannter zu machen. So ist die Prämierung seit Kurzem auf Facebook zu finden. Außerdem arbeite man an Flyern für die Konsumenten. „Durch eine wissenschaftliche Arbeit, in der Erzeuger befragt wurden, ist deutlich geworden, dass sich die Winzer gerade im Bereich der Kommunikation mehr Unterstützung von der Kammer wünschen. Daran arbeiten wir“, so Schindler.

    Staatssekretär Becht sagte, die Veranstaltung gehöre zu den allerschönsten Aufgaben, die er als Weinbaustaatssekretär wahrnehmen dürfe. „Für den gesamten Bereich der Wirtschaft haben wir uns auf die Fahne geschrieben, das Land zu modernisieren. Die Digitalisierung wird und muss in praktisch alle Lebensbereiche einziehen. Doch – Gott sei Dank will ich sagen – bleibt eine Sache analog: der Genuss – das Weintrinken eingeschlossen“, betonte Becht. Die Betriebe hätten gezeigt, „was sie aus ihrem Terroir an Weinqualität herauszuholen in der Lage sind.“

    Neunmal im Jahr haben Weingüter, Erzeugergemeinschaften und Kellereien Gelegenheit, ihre Produkte von einer unabhängigen Fachjury prüfen zu lassen. Diese vergibt nach einer verdeckten Probe Punkte und bei entsprechend hohen Punktzahlen die Medaillen, die in Form einer Plakette auf der Flasche den prämierten Wein kennzeichnen. Die besten Betriebe werden mit Staatsehrenpreisen und Ehrenpreisen ausgezeichnet.

    Preise für Naheweine

    Staatsehrenpreise gingen an die Weingüter Hexamer (Meddersheim), Enk (Dorsheim), Marx (Windesheim) und Göttelmann, Blessing (Münster-Sarmsheim). Der Ehrenpreis des Verbandes der Weingüter und Weinkellereien an der Nahe geht an das Weingut Schauß in Monzingen und der Ehrenpreis des Landkreises Bad Kreuznach an das

    Weingut Wolfgang Schneider in Guldental.

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