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    Abtweiler

    In Abtweiler fühlen sich Schweine sauwohl

    Tierisch viel Stress? Von wegen: Die Schweine der Familie Schappert nehmen das Landleben gelassen. Sie haben es auf dem Bauernhof der Familie in Abtweiler saugemütlich. Und das ist kein Zufall, sondern hat Methode. Denn landwirtschaftliche Betriebe stehen in der heutigen Zeit oft vor einer schwierigen Situation.

    Christian Schappert, Christian Beisiegel und Willibald Schappert (von links) freuen sich über das gemeinsam Erreichte.
    Christian Schappert, Christian Beisiegel und Willibald Schappert (von links) freuen sich über das gemeinsam Erreichte.
    Foto: SooNahe

    Neben umfangreichen Bestimmungen und gesetzlichen Vorgaben, die erfüllt werden wollen, sind die elementaren Entscheidungen hinsichtlich einer Betriebsübergabe auf die nächste Generation und die damit unter Umständen verbundenen Investitionen für die Betriebe existenziell und müssen wohl überlegt sein. Dieser Herausforderung hat sich die Familie Schappert auf dem St. Antoniushof bei Abtweiler mit Bravour gestellt. Als SooNahe-Mitglied betreibt die Familie seit Generationen eine erfolgreiche Schweinezucht und vermarktete die Tiere in der Vergangenheit über verschiedene Händler meist außerhalb der Region.

    Hier können sich kleine Ferkel noch sauwohl fühlen. Die Schweinzucht nach SooNahe-Kriterien in Abtweiler Schappert gilt als vorbildlich.  Fotos: SooNahe
    Hier können sich kleine Ferkel noch sauwohl fühlen. Die Schweinzucht nach SooNahe-Kriterien in Abtweiler Schappert gilt als vorbildlich. Fotos: SooNahe
    Foto: frei SooNahe

    Um dem Betrieb noch bessere Perspektiven zu sichern, haben sich Willibald und Christian Schappert im Zuge der betrieblichen Nachfolge vor einiger Zeit dazu entschlossen, gemeinsam mit der Marke SooNahe eine konsequente Ausrichtung auf die regionale Vermarktung zu vollziehen – und das mit Erfolg. Davon konnten sich SooNahe-Geschäftsführer Klaus Wilhelm und Vorsitzender Dr. Rainer Lauf beim Betriebsbesuch überzeugen. In enger Zusammenarbeit mit der Firma Beisiegel Qualitätsfleisch aus Bad Kreuznach wurde daher eine besondere Schweinezüchtung herangebildet, die sich bei Fleischqualität und geschmack deutlich von sonstigen Tieren unterscheidet.

    Die Tiere wachsen ohne Stress auf. Sie werden in Gruppen gehalten und können selbst über ihre Futteraufnahme entscheiden. Zudem stehen ihnen verschiedene Beschäftigungsmaterialien wie Bälle, Beißstangen sowie Ketten und Holz zum Spielen und nicht zuletzt ausreichend Platz zur Verfügung. Drei Generationen der Familie Schappert kümmern sich täglich um das Wohl ihrer Vierbeiner. „Das merkt man den Tieren an, sie sind absolut entspannt“, sagt Christian Beisiegel, geschäftsführender Gesellschafter von Beisiegel Qualitätsfleisch. „Der respektvolle Umgang mit den Tieren ist uns sehr wichtig!“ Die Fütterung der Schweine erfolgt nach den Richtlinien und Kriterien der Regionalmarke SooNahe mit hofeigenem, selbst erzeugtem Futter (Weizen, Gersten Erbsen und Raps) sowie gentechnikfreiem Soja und ebensolchen Mineralstoffen. Durch diese ausgewogene Mischung kann der landwirtschaftliche Betrieb Schappert eine vielfältige Fruchtfolge auf seinen Ackerflächen realisieren und somit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Bewirtschaftung des Ackerbodens leisten.

    Die daraus resultierende, hervorragende Fleischqualität ist für den Verbraucher deutlich zu erkennen. Familie Schappert war von Beginn an sehr offen für Christian Beisiegels Ideen. Frei nach dem Motto „Das Bessere ist des Guten Feind“ war es das gemeinsame Ziel, wieder zu einem ganz ursprünglichen Geschmack zu kommen, wie ihn die Großvätergeneration noch kannte. „Das Fleisch schmeckt wie früher“, gibt Willibald Schappert die Erfahrung begeisterter Kunden wieder. Sie sind sich einig, dass die weitsichtige Entscheidung der Familie Schappert und der sorgsame Umgang mit Tier und Natur für die Verbraucher der Region einen echten Mehrwert darstellen.

    Schließlich hat Familie Schappert in den letzten zehn Jahren erhebliche Investitionen in ihren Betrieb getätigt. Alle Betriebsteile wurden auf den neuesten Stand der Technik gebracht, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen.

    Die SooNahe-Vertreter sehen darin einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der regionalen Wirtschaftskreisläufe. Sie finden, dieses Beispiel sollte anderen Betrieben Mut machen, sich den Herausforderungen der Zukunft selbstbewusst zu stellen.

    Kirn
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