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    Hochkonjunktur der Eisenflechter

      Bei der Sanierung der 50 Jahre alten maroden B-41-Nahebrücke haben die Eisenflechter Hochsaison.

    Mit solchen Tellerankern sind die Brückenkappen an den Hauptbrückenkröper festgemacht. Die Anker sind beweglich, sollen bei Unfällen einen Teil der Energie abfangen.
    Mit solchen Tellerankern sind die Brückenkappen an den Hauptbrückenkröper festgemacht. Die Anker sind beweglich, sollen bei Unfällen einen Teil der Energie abfangen.
    Foto: armin seibert

      Bei der Sanierung der 50 Jahre alten maroden B-41-Nahebrücke haben die Eisenflechter Hochsaison.

    Polier Ingo Klöppel hat den Plan: Auf der Nahebrücke bei Hochstetten-Dhaun wird derzeit fließig geschafft, damit der Zeitplan bis Dezember vielleicht doch noch einzuhalten ist.
    Polier Ingo Klöppel hat den Plan: Auf der Nahebrücke bei Hochstetten-Dhaun wird derzeit fließig geschafft, damit der Zeitplan bis Dezember vielleicht doch noch einzuhalten ist.
    Foto: Armin Seibert

    Derzeit wird die Bewehrung für die seitliche Betonkappe naheabwärts zusammengeflochten. In einigen Tagen soll der Beton fließen. Bis der Verkehr wieder in beiden Richtungen fließt, wird es mindestens Dezember werden, schätzt Polier Ingo Klöppel von der Firma Schneider-Juchem (Merxheim/Idar-Oberstein).

    Grund für die leichte Verzögerung trotz guten Bauwetters ist vor allem, dass die Übergänge vom Widerlager zur Brücke abgerissen werden mussten. Für die Erneuerung der Übergangskonstruktion wird die Brücke kurzzeitig komplett gesperrt. Erschwerend waren auch die überraschend beim Abschlagen des beschädigten Betons aufgetauchten Zusatzanker am Bauwerk. Bei der Neugestaltung der Kappen gelten jetzt neue Vorschriften.

    Statt des einfachen Stahlgeländers muss eine doppelte Schutzplanke, sogenannte „Super Rails“, errichtet werden. „In den vergangenen Jahren sind ja einige Lastwagen durch einfache Brückengeländer gebrochen und ins Tal gestürzt“, erklärt Polier Klöppel den höheren Ausbaustandard. Neu sind auch die längs verschiebbaren Telleranker, die die Brückenkappen halten, die aber bei Unfällen einen Teil der Aufprallenergie kompensieren sollen.


    Wenn die Kappen fertig betoniert und die Fahrbahnplatten abgedichtet sind, kann der Asphalt aufgebracht werden. Die Brückenbauer hoffen, dass es noch nicht zu kalt wird. Sonst ist der Bauplan kaum einzuhalten.

    Der federführende Landesbetrieb Mobilität rechnet mit einem Gesamtaufwand von 1,3 Millionen Euro. Der Verkehr fließt während der kompletten Bauzeit zwischen den Auffahrten in Richtung Idar-Oberstein von Hochstetten aus durch Kirn. Aus Richtung Idar-Oberstein kann die Brücke befahren werden.

    Kirn
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