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    Kreis Bad KreuznachDenis Alt klarer Favorit für den SPD-Kreisvorsitz

    Wie geht es an der Spitze des 1900 Mitglieder starken SPD-Kreisverbandes weiter? Hans-Dirk Nies (Winzenheim) hatte das Parteiamt nach seiner Niederlage bei der Landratswahl kürzlich niedergelegt. Seither ist der Posten vakant.

    Derzeit deuten alle Zeichen auf ihn als neuen SPD-Kreisvorsitzenden: Denis Alt – hier am 18. Mai 2016 im Landtag.  Archivfoto: Stefan Munzlinger
    Derzeit deuten alle Zeichen auf ihn als neuen SPD-Kreisvorsitzenden: Denis Alt – hier am 18. Mai 2016 im Landtag. Archiv
    Foto: Stefan Munzlinger

    Rund 50 Genossen um Kreisverbandsvize und Landtagsabgeordneten Denis Alt (Bad Sobernheim) diskutierten gestern Abend in Bockenau – Hans-Dirk Nies nahm nicht teil – auch darüber, wer diese Funktion künftig übernehmen kann. Alt (36), seit 2005 stellvertretender Kreisvorsitzender, wird als Favorit gehandelt. Das letzte Wort hat in dieser Frage der nächste SPD-Kreisparteitag, der jedoch noch nicht terminiert ist. Zweite stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende ist Lena Müller aus Hennweiler (VG Kirn-Land).

    Für die Genossen stehe jetzt zunächst der Bundestagswahlkampf an erster Stelle, wie Alt gestern Morgen mit Blick auf den 24. September betonte. Joe Weingarten aus Alsenz tritt für die SPD im Wahlkreis 201 Bad Kreuznach/Birkenfeld an; seine Gegenkandidatin von der CDU ist MdB Antje Lezius aus Idar-Oberstein.

    Ernüchtert reagierte auch Alt auf den Ausgang der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen vom Sonntag. Dort hatte die SPD mit 31,2 Prozent das historisch schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte eingefahren – und das in der „Herzkammer der Sozialdemokraten“, wie Peter Tauber, Generalsekretär der CDU, am Sonntagabend in Berlin frohlockt hatte. „Da sieht man mal, wie schnelllebig das politische Geschäft heute ist“, sagte Alt. Gerade bei Hannelore Kraft habe man geglaubt, sie sitze fest im Sattel. Wenn heute jemand meine, eine Prognose für Wahlgänge in drei, vier Monaten abgeben zu können, sei das „vermessen“. Zum NRW-Wahlergebnis habe eine Mischung aus Landes- und Bundesthemen beigetragen. Ob Martin Schulz mitverantwortlich für die Niederlage sei? Das sieht Alt nicht. Fest steht: Früher lag die SPD in Umfragen bei rund 20 Prozent, heute mit Martin Schulz bei knapp 30 Prozent.

    Sicher, bei vielen Deutschen gebe es eine Sehnsucht nach einer Großen Koalition, die in Zeiten europa- und weltweiter Verwerfungen für Ruhe und Ordnung stehe. Alt sieht diese Option aber eher skeptisch: Eine Regierung sei immer gut, wenn eine starke Opposition agiere. Denis Alt plädiert im Bund für eine Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP. Damit habe man in Mainz „sehr gute“ Erfahrungen gemacht, weil pragmatisch und weniger ideologisch gearbeitet werde. Eine solche Ampel sei auch für Berlin „attraktiv“. mz

    Kirn
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